Zum Hauptinhalt springen

KonfiCup in Köln 13. und 14. Mai 2026

| Sport

Nach der Konfirmation gab es für einige Konfirmierte gleich das nächste Highlight.

Das kleine Weixdorf vertrat als Zweitplatzierte des KonfiCups Sachsen bei der Konfimeisterschaft im Fußball der Evangelischen Kirche Deutschlands. Mittwochfrüh ging es also mit Verstärkung von zwei Mädchen und einem Jungen, Richtung Köln zur Jugendherberge Deutz zum Einchecken. Danach wanderten wir gleich in die Stadt und zur Eröffnungsveranstaltung, wo alle Mannschaften vorgestellt wurden. Elf Bundesländer waren angereist, um Deutscher Meister beim KonfiCup 2026 im Fußball zu werden. Am nächsten Tag, zu Himmelfahrt, ging es früh bei Zeiten los Richtung Fußballplatz zum Turnier. Nach einer Andacht ging es dann auf den Rasen und an den Ball. Es wurde ernst.

Fußballerisch, so muss man sagen, sind wir leider weit hinter unseren Erwartungen und Möglichkeiten geblieben. Unstimmigkeiten, unnötige Fehler und vergebene Chancen, ließen uns immer wieder mit gesenkten Köpfen vom Platz gehen. Immer wieder wurden die Fehler bei anderen gesucht, das verhinderte, dass wir unser Potential auf den Rasen gebracht haben. An der Einstellung hat es nicht gelegen, die Motivation war hoch und gut. Umso größer war dann die Enttäuschung nach jedem Spiel.

Zum Abschluss des Tages waren wir dann noch im Stadion von Köln zum Finale des DFB-Pokals der Frauen. Die Frauenmannschaft von Wolfsburg, mit der großen Legende Alexandra Popp, ist genauso betröppeltvom Platz geschlichen wie wir. Nur, das es da um viel mehr ging, als bei uns.

Abschließend kann man die ganze Aktion in zweierlei Hinsicht bewerten. Die Fahrt nach Köln, die Gemeinschaft, die gemeinsamen Erlebnisse waren echt schön und werden noch lange als wunderbare Erinnerung in den Köpfen der Konfis bleiben. Fußballerisch ist noch Luft nach oben.

In diesem Sinne, bleibt am Ball.

Roland Langer

Dreizehn Konfis und drei Betreuer als Gruppe vor einem leeren Fußballfeld.
Foto: André Steinigen
Zehn junge Menschen als Gruppe. Im Hintergrund ist der Kölner Dom zu sehen.
Foto: André Steinigen