Zum Hauptinhalt springen

Hallelujah, Sailing, Ist da jemand?

| Musik

Carsten Hauptmann findet Argumente dafür, auch säkulare Popsongs ins neue Gesangbuch aufzunehmen.

Aus welchen Liederbüchern singst du? Oder nutzt ihr in eurer Gruppe nur Beamer und Smartphones als Vorlagen zum Singen? Singen gehört zur Ev. Jugend wie die Gitarre zum Lagerfeuer – es geht auch ohne, aber dann fehlt die richtige Stimmung. Wenn dann allerdings niemand mitsingt und alle nur andächtig zuhören, bleibt etwas Wesentliches auf der Strecke – der Sinn für Gemeinschaft. Und wenn viele mit einstimmen wollen, braucht es gute Vorlagen. Dafür gibt es Liederbücher.

Die Evangelische Kirche in Deutschland ist derzeit dabei, ein neues Gesangbuch an den Start zu bringen. 2028 soll es fertig sein und ganz viele Perspektiven, Musikstile und Frömmigkeiten zusammenbringen. Es wird auch eine Gruppe von Liedern geben, die man in solch einem geistlichen Liederbuch nicht erwarten würde. Lieder, die keine „Kirchensprache“ verwenden und wahrscheinlich nicht einmal geistlich gedacht sind. Lieder wie „Halleluja“ von Leonhard Cohen, „Ist da jemand“ von Adel Tawil oder „Tears in heaven“ von Eric Clapton. Diese Songs hat man vielleicht schon einmal im Radio gehört oder in einer Playlist gefunden.

Auch in manchem Jugendliederbuch stehen solche säkularen Popsongs mittlerweile selbstverständlich unter Liedrubriken wie „Lagerfeuer“ oder „weltlich“. Aber in einem Evangelischen Gesangbuch? Dafür gibt es gute Gründe. Welche das sind, erläutert Carsten Hauptmann ausführlich in einem Blogbeitrag auf dem Portal CROSS & GROOOVE: https://www.cross-grooove.de/infos/hallelujah-sailing-ist-da-jemand

Carsten Hauptmann zeigt auf ein neues Gesangbuch
Foto: Kristin Preuß