Landesjugendpfarramt

Nachgefragt

Tobias Bilz im Interview
Wer hatte den größten Einfluss auf Deinen Lebensweg?
Den hatte auf jeden Fall meine Familie, meine Eltern und meine Brüder.

Wovon hast Du in Deiner Jugend geträumt?
Von Jugend auf habe ich davon geträumt und träume immer noch davon, im Laufe meines Lebens etwas bleibend zum Guten hin zu verändern. Wenn mir da am Ende meines Lebens etwas bewusst wird, werde ich in Frieden sterben können.

Welchem Menschen (aus Gegenwart oder Vergangenheit) würdest Du gerne einmal begegnen oder wärst Du gerne begegnet?
Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Historische oder aktuelle Persönlichkeiten sind bei mir nicht ganz vorn. Einen von den alten Propheten hätte ich doch gern mal getroffen. Also, ganz konkret, Elia fänd ich gut. 

Wofür würdest Du die weltweite Kollekte eines Sonntags gern ausgeben?
Dafür, dass weniger Menschen ihre Heimat verlassen müssen.

Wunder gibt es immer wieder. Welches möchtest Du noch erleben?
Ich möchte gern erleben, dass es unter uns normal ist, im Nächsten zuerst und hauptsächlich einen Menschen zu sehen, der von Gott geliebt ist.

Wann hast Du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Im Oktober 2016 bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen.

Wir feiern Reformationsjubiläum. Was hältst Du heute für reformationswürdig?
Wir sind ganz überwiegend damit beschäftigt, unser reformatorisches Erbe zu pflegen bzw. den kirchlichen Betrieb der Gegenwart am Laufen zu halten. Stattdessen sollten wir mehr Kraft in die Förderung neuer Glaubensformen für die Zukunft stecken.
Rüdiger Steinke im Interview
Im letzten Sommer warst Du mit 80 Jugendlichen in einem Camp in Rumänien. Was ist Dir in besonderer Erinnerung geblieben?
Unsere Sonntagsfeier! An einem von Jugendlichen gestalteten „heiligen“ Ort saßen wir mit weitem Blick ins Tal und lauschten dem Psalm „Der Herr ist mein Hirte“, welcher in Arabisch, Griechisch, Rumänisch, Ungarisch und Deutsch erklang und von Menschen ganz unterschiedlicher Religionszugehörigkeit gelesen wurde. Außerdem: Abende am Lagerfeuer, Wanderungen mit herrlichen Aussichten, die Begegnung mit einem ausgewachsenen Bären, der Moment, als ein 17-jähriger Roma-Junge, den wir aus einer naheliegenden Siedlung mit auf einen Ausflug nahmen, mir anschließend sagte: „Ich wusste gar nicht, dass es so viele Menschen gibt.“

Wo möchtest Du leben, wenn nicht hier?
Zunächst – ich lebe gern hier! Jedoch träume ich gelegentlich vom „Anderswo“. Das ist dann dort, wo der Tag beginnt, wenn die Sonne aufgeht, und endet, wenn sie sich neigt. Dort, wo ich morgens den Nebel auf den Wiesen liegen sehe, und dort, wo Menschen mit ehrlichem Interesse beieinander sind und die Chance besteht, dass dies so bleibt.

Wofür würdest Du die weltweite Kollekte eines Sonntags gern ausgeben?
Ich würde sie gern an Personen weitergeben, die an konkreten Brennpunkten, unabhängig und ohne Eigeninteressen, mit Herz,  Verstand, Erfahrung und Engagement aktiv sind, um prekäre Lebenssituationen von Menschen zu verbessern. Dadurch könnte das Geld sich vervielfachen und fruchtbar sein.

Welchen Menschen würdest Du gerne einmal begegnen oder wärst Du gerne begegnet?
Ich würde gern treffen und Zeit zum Reden haben mit:
Gegenwart: Herman van Veen, Bob Dylan, Ben Becker, Joachim Gauck, Heiner Geisler
Vergangenheit: Fernando Magellan, Sitting Bull, Robert Bosch, Franz von Assisi, Graf von Stauffenberg, F.D. Roosevelt

Wir feiern Reformationsjubiläum. Was hältst Du heute für reformationswürdig?
Die Demokratie und ihre Exekutive, unser Verständnis von Freiheit, Liberalismus und Globalisierung, das Bildungssystem und -verständnis.
Jan Witza im Interview

Du bist jetzt für jugendpolitische Bildung verantwortlich. Was findest Du spannend am Thema Jugendpolitik?
Besonders spannend finde ich, dass fast alle Teile der Gesellschaft die Bedeutsamkeit der Jugend als Generation der Zukunft
beschreiben und gleichzeitig große Probleme damit haben, ihnen tatsächliche Entscheidungsmacht zu übertragen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen kein Interesse an Mitgestaltung und Mitbestimmung haben. Genau in diesen Spalt tritt das Thema Eigenständige Jugendpolitik und will hier Spielräume für beide Seiten eröffnen. Da habe ich Bock drauf!

Mit welchem Politiker würdest Du gern eine Nacht lang diskutieren?
Sehr gerne würde ich mir mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Nacht um die Ohren schlagen. Dabei würden wir mit der Straßenbahn durch Berlin fahren und zwischendrin steigen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Innenminister Thomas de Maizière und Familienministerin Manuela Schlesig zu. Am Ende landen wir in einer Burger-Bude und essen zusammen mit Barak Obama. Den Sonnenaufgang schauen wir uns dann von der Reichstagskuppel an!

Wann hast Du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht und was war das?
Ich habe letzte Woche (September 16) das erste Mal Schnecken gegessen. Naja.

Welche Entscheidung bereust Du im Nachhinein?
Keine. In dem Moment, als ich die Entscheidung getroffen habe, erschien sie mir doch richtig. Hinterher darüber zu klagen hilft doch nichts. Verschüttete Milch muss weggewischt und nicht beklagt werden! Ach halt, jetzt wo ich an die Schnecken denke, fällt mir doch was ein …

Wo ist Dein Lieblingsplatz in Dresden?
Mein Lieblingsplatz sind die knapp 31 km der Elbe durch Dresden. Gerne sitze ich an den Elbwiesen und schaue auf die Altstadt, jogge über den Elberadweg oder treffe mich zum Grillen an den Lagerfeuerstellen. Hier kann ich meine Gedanken fließen und den Blick
schweifen lassen, Begegnung erleben und Ruhe finden.

Wir feiern Reformationsjubiläum. Was hältst Du für reformationswürdig heute?
Ich wünsche mir mehr Experimentierfreude und Offenheit für neue Wege der kirchlichen Arbeit und Verkündigung und weniger jammernden Skeptizismus bei Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen mit Blick auf Kirche und Gesellschaft.

Mirjam Lehnert im Interview

Wie würdest Du „Inklusion“ mit einem Satz beschreiben?
Inklusion ist der gelungene Umgang mit Unterschiedlichkeit. 

Wer hatte den größten Einfluss auf Deinen Lebensweg?
Den größten Einfluss auf meinen Lebensweg hatten meine Eltern. Zum einen aus der ganz pragmatischen Sicht, weil ich zwei Drittel meines bisherigen Lebens mit ihnen zusammen unter einem Dach wohnte. Zum anderen aber auch, weil es ihnen gelungen ist, eine Beziehung aufzubauen, in der es mir auch mit 29 Jahren noch wichtig ist zu wissen, was sie von diesem oder jenem denken.

Welche Menschen oder welches Ereignis sind Dir aus Deinen Rüstzeiten im vergangenen Jahr besonders im Gedächtnis geblieben?
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Rüstzeit im August 2016 in Dänemark. Ich hatte dort sehr viele sehr interessante Gespräche, die mich auch jetzt noch beschäftigen. Zu diesen Gesprächen habe ich auch immer noch gesprächsbedarf. Wenn Du also Zeit und Lust hast …

Wo befindet sich Dein Lieblingsplatz zum Arbeiten?
In der Hängematte, bei Sonnenschein und einem feinen kalten Getränk, einem Laptop, der sich auch im Liegen bedienen lässt und dem eine Sonnenbestrahlung auf den Bildschirm nichts ausmacht. Vielleicht sogar noch ein bisschen Meeresrauschen dazu. Aber das wäre dann „arbeiten de luxe“.  

Wir feiern Reformationsjubiläum. Was hältst Du für reformationswürdig heute?
Wir brauchen mehr Himmel hier auf der Erde.

Welches ist Dein Lieblingsbuch?
Immer das, welches ich gerade lese. Momentan ist das „Warum wir mündig glauben dürfen“ von Tobias Faix und Martin Hofmann und „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson.

Matthias Kipke im Interview

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