Evangelische Jugend in Sachsen
Evangelische Jugend in Sachsen
Herbsttagung 2020
„Hier könnte dein Thema stehen!“

Der Landesjugendkonvent hat sich dieses Jahr wieder vom 11. bis zum 13. September unter besonderen Umständen getroffen. Trotz der Corona-Pandemie konnten wir uns in der Evangelischen Tagungsstätte am Weißen Hirsch persönlich zu der Herbsttagung treffen. Das Thema der Tagung war „Hier könnte dein Thema stehen!“ – eine große Besonderheit dieses Konventes war, dass es kein vorgefertigtes Thema gab. Der Konvent brachte dabei bei der Methode des „Open Space“ eigene Schwerpunktthemen ein, welche dann anschließend von den Delegierten, die sich für diese Themen interessierten, bearbeitet wurden. Dabei kam es diesmal zu einer Vielzahl unterschiedlicher Themengebieten, welche von Digitalisierung bis zu Diskriminierung und Ausgrenzung reichten.

Der Freitag startete wie gewohnt mit der Eröffnungsandacht. Nach dem Abendbrot folgte dann die erste Plenarsitzung, es wurden die Formalia abgearbeitet. Nach einer witzigen Kennlernrunde ging es weiter mit der gewohnten Ampelrunde. Diese diente diesmal auch dazu, die verschiedenen Schwerpunktthemen zu setzten, die die verschiedenen Kirchenbezirke gerade interessieren. Nachdem der Konvent einen Einblick in die verschiedenen Kirchenbezirke erhalten hat, klang der Abend mit alkoholfreien Cocktails aus.

Der Samstag begann um 7:45 Uhr mit einer Morgenandacht an. Wir haben uns an diesem Tag mit Hilfe eines Coaches den Schwerpunktthemen gewidmet. Dafür wurde ein OpenSpace-Format benutzt. Hierbei wurden aus den Themen der am Abend zuvor stattgefundenen  Ampelrunde sechs Themen gefunden. Die Gruppen, welche im Format des „Open Space“ bearbeitet wurden, waren „Brücken bauen“, „Jugendarbeit und Milieus“, „Veranstaltungen und Co“, „Gremium-Ich-Struktur“, „Kommunikation“ und „Digitalisierung“.

Nach der Kaffeepause ging es ins Plenum, um die Ergebnisse der Gruppen vorzustellen, daraus sind am Samstag mehrere Anträge hervorgegangen.

Nach dem Abendbrot ging es 20 Uhr zu einem Geländespiel, wo man in die Alten Spaß-Anträge des Konvents hinabtauchen konnte. Uns wurde Donald, der Biber-Antrag und weitere altbekannte lustige Ideen vorgestellt. Ziel war es, mit einer Gruppe etwas über einen Antrag herauszufinden, welcher dem Konvent eingereicht wurde. Dieses erreichte man, indem man verschiedene Stationen durchlaufen musste und verschiede Hinweise gesammelt hat.

Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst, bevor es mit den weiteren Plenarsitzungen weiter ging. Wie immer waren Wahlen und Berichte Schwerpunkt der Plenarsitzungen. Zu wählen hatte der Landesjugendkonvent einen Vorstandsplatz, einen Platz für die Landesjugendkammer, einen Vertreter für die AGLJV und den Vertreter des KJRS. Zum Thema für die nächste Frühjahrestagung wurde Barrierefreiheit und Diskriminierung in der EvJuSa gewählt.

Herbsttagung 2019
Ich habe eine Mission

Der Landesjugendkonvent hat sich vom 06.09. bis zum 08.09.2019 zu der Herbsttagung getroffen. Das Thema der Tagung war Mission. Der Freitag ist wie gewohnt mit der Eröffnungsandacht gestartet, nach dem Abendbrot ging es mit den Formalien los und danach startete es durch ein Missionsspiel, welches sich Steffen Göpfert ausgedacht hat. Dieses kam sehr gut an und man bekam einen kleinen Vorgeschmack auf dieses Thema.

Der Samstagvormittag wurde durch die Referenten Lothar Gulbins und Johannes Bartels gestaltet. Lothar Gulbins hat einen sehr Interessanten Thematischen Einstieg ins Thema gemacht, wo man einen Überblick über Mission gewinnen konnte. Nach einer kurzen Pause ging es gleich zu dem Praxisbericht von Johannes Bartels, welcher durch Bilder, seiner Arbeit, unterlegt wurde. Am Nachmittag ging es in Kleingruppen in die Stadt mit der Aufgabe selber mal mit fremden Menschen ins Gespräch über Kirche zu kommen. Jede Gruppe konnte von anderen erfahrungsreichen Gesprächen berichten.

Der Sonntag wurde mit einem Gottesdienst, durch unseren Neuen Landesjugendpfarrer Georg Zimmermann, gestaltet. Danach ging es weiter mit Berichten und den Wahlen für die die AGLJV, der Landesjugendkammer und es wurden zwei Vorstandsplätze neu gewählt.

Wir Danken allen Referenten und Gästen für Ihre Hilfe und Mitarbeit.

Frühjahrstagung 2019
Wie politisch ist die EvJuSa?
Herbsttagung 2018
sexuelle Vielfalt

Der Landesjugendkonvent Sachsen, das höchste ehrenamtliche Gremium der evangelischen Jugendarbeit in Sachsen, traf sich vom 14.09.18 bis 16.09.18 in der Ev. Jugendbildungsstätte Dresden. Die Tagung stand unter dem Thema „sexuelle Vielfalt“.


Am Freitag standen vor allem Konventsangelegenheiten im Vordergrund, wie der Austausch zwischen den einzelnen Kirchenbezirken, ihrer derzeitigen Arbeit und deren Herausforderungen. Am Samstag setzte sich der Konvent mit dem Thema „sexuelle Vielfalt” auseinander. Hierzu waren verschiedene Referenten eingeladen. Zum Einstieg am Vormittag hörten wir Vorträge von Danilo Ziemen (Gerede e.V. Dresden) und Prof. Fitzschen (Theologische Fakultät Leipzig). Nach dem Mittagessen wurde es persönlicher mit zwei Erfahrungsberichten. Danach setzten wir uns mit dem Standpunkt der sächsischen Bekenntnisinitative auseinander. Alle Referenten gaben verschiedene Einblicke und Sichtweisen auf das Thema. Ebenfalls bearbeitete der Konvent das „Diskussionspapier zu Fragen der Sexualpädagogik in der EvJuSa“, welches vom Landesjugendpfarramt für den Landesjugendkonvent erarbeitet wurde. Am Sonntag hörten wir verschiedene Berichte aus unseren Arbeitszweigen und von unseren Gästen. Außerdem wurden Wahlen durchgeführt. Über gestellte Anträge wurde debattiert und abgestimmt.


Ergebnisse der Herbsttagung des Landesjugendkonvents sind ein Statement zur Sexuellen Vielfalt in der ev. Jugendarbeit Sachsen, ein Auftrag zur Erarbeitung einer Schulung zur Sensibilisierung bei diesem Thema für Jugendleiter, viel Austausch und die Erkenntnis, dass das Thema noch viel Gesprächsbedarf hat.
Der nächste Konvent im Frühjahr 2019 steht unter dem Thema „evangelische Jugend und Politik”. 

Frühjahrstagung 2018
Religionsunterricht - hat er eine Reformation nötig?

Mit einer knackigen Eröffnungsandacht von Steve und viel freudiger Erwartung ging es auf in den Frühjahrskonvent 2018. Am Freitag konnten die Delegierten in einer lockeren Begrüßungs- und Kennlernrunde ihre Teamfähigkeit erfolgreich unter Beweis stellen: Die gemeinsame Teamaufgabe konnte zeitnah mit Bravour und mit verschiedenen Lösungsansätzen erfüllt werden. Wir haben festgestellt, dass wir trotz vieler gemeinsamer Interessen und Ziele doch extrem unterschiedliche Persönlichkeiten sind. Wir sind als Schöpfung Gottes vielfältig. Anschließend waren die ersten Formalien an der Tagesordnung, in welcher die grundlegenden Regularien geklärt wurden. Zum Einstieg in das Thema durften sich die Delegierten Gedanken zum für sie perfekten Religionsunterricht machen.

Am Samstag ging es mit einer kurzen Gebetszeit los in den neuen Tag. Am Vormittag wurden die am Vorabend entwickelten Ideen der Konventler im Plenum vorgestellt. Dabei waren die Vorstellungen der Delegierten zunächst erstaunlich einheitlich. Viele Gruppen sprachen sich für ein gemeinsames Fach "Rethik" oder “REP (Religion, Ethik, Philosophie)” und damit für eine Umgestaltung des bisherigen Schulfaches Religion aus. Unsere eingeladenen Expertinnen Frau Fabel (TPI Moritzburg) und Frau Mendt (Landeskirchenamt) ließen uns in den anschließenden Vortrags- und Diskussionsrunden an ihrer Meinung teilhaben. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Delegierten in ihrer Schulzeit eine Vielzahl an interessanten und unterschiedlichen Erfahrungen zu diesem Thema gesammelt haben. Auch hier zeigt sich wieder: Wir sind vielfältig und unterschiedlich.

In der Themeneinheit am Nachmittag fand eine Podiumsdiskussion statt, in welcher die unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema Religionsunterricht offen diskutiert wurden. Die teilnehmenden Referenden waren neben Frau Fabel und Frau Mendt, Prof. Dr. Christian Kahrs (evangelische Hochschule Moritzburg), Katharina Zürch (Lehrerin für Religion) und Bernd Gärtig (Landesamt für Schule und Bildung). Am Abend wurde es wieder Zeit für die Ampelrunde. Die Delegierten hatten die Möglichkeit, anhand von drei Kategorien überblicksartig darzustellen, wie die aktuelle Situation in ihrem Kirchenbezirk ist. Dabei gab es Gutes und auch weniger Gutes zu berichten. Als gesegnet stellten sich oftmals die Rüstzeiten heraus. Die meisten konnten dabei von reger Beteiligung und wunderbaren Zeiten erzählen. Weniger gut hingegen ist die Situation der BJKs in mehreren Regionen. Auch die Zahl der JG-Mitglieder und -Besucher sowie der Mitarbeiter in den einzelnen JGs nahmen in mehreren Fällen leider ab. Am letzten Tag waren Mitarbeiter der Schüler-SMD zu Gast. Sie gaben uns einen interessanten Einblick in ihre Arbeit an den Schulen. Es ist immer wieder toll, an den Erfahrungen und der Leidenschaft anderer Glaubensgeschwister teilhaben zu können.

Am Sonntag hat unser langjähriges Vorstandsmitglied Stephanie Golde ihre Arbeit im Vorstand beendet. Als ihr Nachfolger für den Vorstandsplatz wurde Tim Eric Porzig durch den Konvent gewählt.

Das gewählte Thema für den nächsten Konvent im Herbst 2018 lautet „Sexuelle Vielfalt“.

Dieser findet vom 14.-16.09.2018 in der ev. Jugendbildungsstätte in Dresden statt.

Herbsttagung 2017
Jugend mit Gott

Die diesjährige Herbsttagung des Landesjugendkonvents startete inhaltlich mit einer thematischen Einführung am Freitagabend. Steffen Göpfert, der Jugendwart des Kirchenbeziks Meißen- Großenhain, warf die provokante Frage auf, weshalb Kirche junge Menschen binden sollte. Welchen Mehrwert erhofft sich die evangelische Jugend in Sachsen, wenn sie die Kirche vor dem Ausserben bewahrt?


Den Konventsteilnehmern ist es wichtig, jungen Menschen auch zukünftig ein offenes Ohr, das Gefühl der Geborgenheit, eine Heimat in der Gemeinschaft, Antworten auf Sinnfragen, neuen Mut und die rettende Botschaft Gottes (weiter-) geben zu können. Am Beispiel seiner eigenen
Arbeit zeigte Steffen Göpfert auf, wie junge Menschen ab der Konfirmation als Teamer in die Jugendarbeit einbezogen werden können. Es sei besonders wichtig, das Vertrauen in die Kompetenz der Ehrenamtlichen zu stärken, weil sie genauso wertvolle Arbeit leisteten wie Hauptamtliche, ihre Lebenswelt hingegen der der Teilnehmenden gleiche.


Innerhalb des Konvents wurde die Erfahrung, dass Jugendarbeit derzeit vielerorts stagniert, von der Energie und dem Willen zur Veränderung in den Schatten gestellt. Vielleicht kann dieser Funke Hoffnung, der zur Tagung entzündet wurde, ein Anstoß zur Reformation in den
einzelnen Bezirken und Verbänden sein.


Am Samstag beleuchtete der Dresdner Jugendpfarrer Georg Zimmermann die Situation der Jugendarbeit im städtischen Raum. Aufgrund der zahlreichen Freizeitangebote müsse Kirche hier besonders nach den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen fragen, um sie zu binden und zugezogene Studenten aufzufangen. Manchmal brauche es „niedrigere Andockmöglichkeiten als eine Gruppe“, z.Bsp. einen offenen Treff.
Der Jugendwart Arndt Kretschmann berichtete von den Problemen der Jugendarbeit im Bezirk Leisnig-Oschatz. Auf dem Land müssten lange Fahrtwege abgedeckt werden, sodass die Teilnahme an Jugendkreisen von der Fahrbereitschaft der Eltern abhänge. Den Aufwand, einen Jugendkreis zu besuchen, betrieben daher nur diejenigen, die wissen, dass sich die Veranstaltung wirklich lohnt. Die geringe Gruppenstärke von JGs und schlecht angenommene missionarische Angebote frustrieren.


Beim Vergleich der derzeitigen Situation in den einzelnen Kirchenbezirken fällt auf, dass sowohl die Vernetzung der Ehrenamtlichen durch Mitarbeitertreffs als auch die Kommunikation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen auf Gemeindeebene vielerorts problematisch sind. Dazu zählt der GeKo, der überwiegend nur mittelmäßig funktioniert. Die Gewinnung Ehrenamtlicher fällt besonders in ländlichen Regionen schwer. Allerdings gibt es auch mehrere Kirchenbezirke, die zufrieden auf die Teilnehmerzahlen bei Angeboten zur Mitarbeiterbildung blicken können. Beispielsweise im Raum Dresden arbeiten Haupt- und Ehrenamtliche sehr gut zusammen. Positiv erwähnt wurden fast überall Camps, Wochenendrüstzeiten, Vor- und Nachbereitungstreffen für Freizeiten sowie eintägige Aktionen. Die Teilnehmenden interessieren sich für zeitlich überschaubare Angebote mit einem klar definierten Ziel oder Profil.


Am Sonntag schloss die Tagung mit den Konventsangelegenheiten und einem gemeinsamen Gottesdienst ab. Im Vorstand des Landesjugendkonvents wurden zwei Plätze frei, die nun Annemarie Thalheim und Martin Uhlig einnehmen.


Wir danken allen ausscheidenden Delegierten für Ihr langjähriges Engagement und wünschen Ihnen GOTTes Segen für Ihre weitere Zukunft.
Zur nächsten Tagung im Frühjahr 2018 wird sich der Konvent mit dem Verhältnis von Jugendarbeit und Schulen auseinandersetzen.

Frühjahrstagung 2017
Love Is All You Need - Partnerschaft und Sexualität

Die Frühjahrstagung des Landesjugendkonventes 2017 stand unter dem vielversprechenden – da sehr persönlichen und diskussionsbedürPigen – Thema „Love is all you need“. Nach Ankunft der meisten Teilnehmer wurde die Tagung am Freitagabend durch den Vorsitzenden Stefan Seifert damit eingeleitet, die enorme Komplexität dieses Themas bewusst zu machen und zu sortieren.
Jugendpfarrer Holger Bartsch referierte am Samstagmorgen zum Schwerpunkt der sexuellen Identität im biblischen Kontext. Den Kern seiner Exegese bildeten Textstellen in der Bibel, welche die Wich[gkeit und Notwendigkeit von Bindungen aufzeigen, um sexuelle Identität zu schützen. Dabei reichten seine Ausführungen über bildhafte Zugänge zu einem biblischen Verständnis von individueller, sexueller Intimität bis hin zum Rollenverständnis innerhalb einer Partnerschaft.


Am Nachmi‘ag hielt die Dipl. Psychotherapeutin Tabea Freitag einen Vortrag unter dem Titel „Bindungsorientierte Sexualität“. Dabei nahm sie vor allem Bezug auf das Thema Pornografie und deren Wirkung auf die sexuelle Erfüllung und das beziehungsorien[erte Sexualverhalten von Menschen. Neben ihren Erfahrungen aus der Beratungstä[gkeit stellte sie auch viele aktuelle wissenschaftiche Untersuchungsergebnisse vor. Wesentliche Kernaussagen waren dabei die Schädlichkeit regelmäßigen Pornografie-Konsums, die Relevanz kultureller Prägung im Umgang mit Freizügigkeit und Schamgefühl sowie die Bewertung der Schäden bereits aus einmaligem Pornografiekonsum besonders bei Kindern und Jugendlichen.

Beide Vorträge lieferten viele neue, wichtige und einprägende Denkanstöße, die in Kleingruppen bearbeitet wurden. Hauptaugenmerk dieser Gesprächsrunden war die Feststellung, dass wir als Mul[plikatoren an diesem Thema weiterarbeiten und dieses auch wiederum in die Jugendarbeit hineintragen möchten. Daher stellt die Beschätigung an diesem Wochenende einen wichtigen Schritt dar, die anwesenden Konventsmitglieder sprachfähig zu machen. Darüberhinaus wurde eine vertiefende Beschäftigung gewünscht, beispielsweise in einem Workshop. Erste Überlegungen zu einem solchem Angebot wurden gesammelt.
Nachdem noch wenige Formalitäten abgearbeitet waren, ließ man den Samstagabend mit Spiel, Spaß sowie der Auslosung eines Gewinnspiels und einer Eisbombe ausklingen.
Den Sonntag füllten Berichte, Grußworte und das Bearbeiten von neun eingereichten Anträgen.
Unter anderem wurde beschlossen, dass

  • die Teilnehmer des Landesjugendkonventes bei der Anmeldung wieder die Möglichkeit haben nicht vegetarische Mahlzeiten zu wählen
  • der Landesbischof zu einem der nächsten Konvente eingeladen wird
  • eine Bitte an das Landesjugendpfarramt ausgesandt wird, die Erstellung eines sexualpäda gogischen Leifadens für die ev. Jugendarbeit in Sachsen zu initieren


Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Kevin Sachse für seine langjährige Arbeit im Vorstand und gratulieren Wiebke Erber und Alexander Przyborowski zur Wieder- bzw. Neuwahl in den selben. Für die Herbstsitzung entschied sich der Landesjugendkonvent für das Thema: „Jugendliche an die Kirche binden - Jugendarbeit im ländlichen und städ[schen Gebieten attraktiv machen“. Diese findet vom 15. bis 17.09.2017 wieder in Dresden statt.

Herbsttagung 2016
Gemeinsam für den Rest der Welt - Ökumenischer Weg für Konfliktlösung, Beteiligung und Nachhaltigkeit
Frühjahrstagung 2016
freedom from fear - Freiheit von Furcht

Liebe Delegierte und Freunde des Landesjugendkonvents,


die diesjährige Frühjahrstagung wurde dominiert von der Flüchtlingsthematik und die diesbezügliche aktuelle Situation in Sachsen und den einzelnen Kirchenbezirken. Getreu dem Motto „Gutes tun und darüber reden“, wünschen wir uns als Landesjugendkonvent, dass die Mitarbeiter der Jugendarbeit auf Bezirks- und Landesebene intensiv in den sozialen Medien über erfolgte und erfolgende Aktionen für und v.a. mit Flüchtlingen berichten, so können gute Ideen weiterverbreitet und vorangebracht werden.


Weiterhin bitten wir alle Delegierten mithilfe der beiliegenden Handreichung im Hinblick auf die aktuelle Situation in Sachsen insbesondere die Schwerpunkte „Datenbanken“, „Sprachfähigkeit“ und „Niederschwellige Angebote“ in ihren jeweiligen Gremien zu thematisieren, zu diskutieren und ggf. umzusetzen.


Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem speziellen Thema „Begegnung mit Geflüchteten“ wurde die Wichtigkeit der JuLeiCa-Module „interreligiöser Dialog“ und „interkultureller Dialog“ bei der Ausbildung unterstrichen. Der LJK weist alle auf die vorhandenen Arbeitshilfen hin.


Außerdem sind alle Delegierten angehalten folgende zwei Beschlüsse weiterzutragen:
Der Landesjugendkonvent unterstützt die Aktion des JuB und bittet die Bezirksjugendkammern, die Nutzung von Icons in ihren Ausschreibungen und Jahresplänen zur Kennzeichnung von Veranstaltungen, die für Menschen mit gewissen Beeinträchtigungen geeignet sind, zu bedenken. Die Grundlage dazu bilden die EU-Behindertenrechtskonvention sowie die Grundsätze der Inklusion. Eine Liste der Icons sowie ein Fragebogen zur genauen Einordnung liegen vor.

Und besonders die Aktion „Okay, Gott“ soll bitte an geeigneter Stelle bei Veranstaltungen im Kirchenbezirk beworben und durchgeführt werden (Redaktionsschluss 31. Juli 2016). Flyer dazu und ein erklärendes Anschreiben werden direkt an die Bezirke versendet.
Last but not least – wir dürfen so einigen Delegierten zur Wahl in ein neues Amt gratulieren und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit Gottes reichen Segen, spannende Arbeitsfelder und möglichst viele tolle, neue Erfahrungen in der Landesjugendkammer und im
Vorstand des Landesjugendkonventes.


Unsere nächste Tagung zum Thema „Gemeinsam für den Rest der Welt“ findet vom 09. bis 11.09.2016 voraussichtlich in Dresden statt.

Herbsttagung 2015
Unterwegs im Zukunftsprozess

Bereits seit 2010 steht der sogenannte „ZukunGsprozess“ auf der Agenda der Evangelischen Jugend Sachsens. Im Hinblick auf das 500-jährige ReformaUonsjubiläums 2017 fragen wir uns:

Welche Visionen haben wir von einer jugendgerechten Kirche? Wie soll gelingende Jugendarbeit von morgen aussehen? Im April 2013 versammelten sich zahlreiche ehren- und hauptamtliche Vertreter der Kirchenbezirke, Vereine und Verbände im Dresdner Hygienemuseum, um die zuvor gesammelten und gebündelten Vorschläge von Jugendlichen aus ganz Sachsen zu diskutieren. Aus die sem Zukunftskongress und aus zahlreichen Dezentralen Denkwerkstätten in den Kirchenbezirken entstand ein Impulspapier, das ihr seit Januar 2015 unter http://www.vivalareformation.de/downloads/ einsehen könnt. Wir, als Vertreter des LJK, haben uns vom 18. bis zum 20. September vier der 68
Punkte dieses Impulspapiers herausgegriffen, um nach der langen Phase von Ideensammlung und Thesenformulierung nun nach Möglichkeiten der Umsetzung zu suchen.

Eine Gruppe unserer Delegierten widmete sich These 20, die die Einführung von Nachhaltigkeitsstandards in allen Bereichen der evangelischen Jugend in Sachsen fordert und setzte sich im Hinblick auf die eigene NachhalUgkeit folgende Ziele für die zukünftigen Tagungen:

  • Die Bevorzugung von Tagungshäusern, die problemlos mit den Angeboten des Öffentlichen Personennahverkehrs erreichbar sind, um so ressourcensparend wie möglich handeln zu können
  • Die Einrichtung eines internen Mitfahrgelegenheiten-Portals für diejenigen Delegierten, die aus ländlichen Regionen zu unseren Konventen anreisen
  • Die Bevorzugung von regionalen und saisonalen Produkten sowie, im Hinblick auf überseeische Waren wie Kaffee, Tee, Schokolade etc., von fair gehandelten Produkten
  • Eine vorwiegend vegetarische Verpflegung, mit Ausnahme des sonntäglichen Mittagessens (vorerst nur als Testlauf, begrenzt auf die zwei Tagungen im Jahr 2016).

 

Eine weitere Gruppe leitete konkrete Schritte ein, um für die Gründung von weiteren  Gemeindejugendkonventen (kurz GeKos) in den Kirchenbezirken zu werben (s. These 46). Diese sollen den ehrenamtlichen Mitarbeitern auf lokaler Ebene mehr Raum geben, eigene Ideen für evangelische Jugendarbeit vor Ort zu entwickeln und sie, mit der Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeitern und Kirchenvorstandsmitgliedern, auch umzusetzen. Im Zuge dessen sollen bald Starterkits an die sächsischen Kirchenvorstände und Jungen Gemeinden verschickt werden, die die Idee und den Mehrwert des GeKos erläutern und Hilfestellung zu seiner Gründung geben. 


Kommen und Gehen, Willkommen und Abschied gehören zum Leben Jugendlicher und junger Erwachsener einfach dazu: die erste JG-Stunde nach der KonfirmaUon, der traurige Abschied aus der Jugendgruppe nach dem Schulabschluss, die Suche nach einer neuen Gruppe am unbekannten Ausbildungs- oder Studienort. Dementsprechend widmete sich Gruppe drei dem Thema „Willkommen und Abschied, Aufnahmerituale und Sendung in neue Lebensbezüge“ ( s. These 29) Im Austausch über eigene Erfahrungen wurde dieser Gruppe folgende Punkte besonders wichtig:

  • Gut funkUonierenden, eingeschweißten Jugendgruppen legen wir ans Herz, immer darauf zu achten, auch für Neuankömmlinge offen zu sein
  • Gebet und Segen sollten einen wichUgen Platz in Willkommens- und Abschiedssituationen einnehmen sollten
  • Engagement innerhalb einer Gruppe darf und sollte immer gewürdigt werden. Geht es ans Abschiednehmen kann sich persönliche Wertschätzung bspw. auch in einem kleinen Abschiedsgeschenk ausdrücken. ;-)
  • Vielleicht sollten wir weniger in Kategorien von Anfang und Ende denken und stattdessen versuchen, eine Begleitungskultur entstehen zu lassen. Wie wäre es denn, wenn man sich als Jugendgruppe einmal die Zeit nimmt, gemeinsam für diejenigen, die bald zu Ausbildung oder Studium umziehen müssen, nach Angeboten der evangelischen Jugendarbeit in der zukünftigen Wohnregion zu suchen.

 

Um auch in der Kommunikation über unseren Glauben die „Nutzung zeitgemäßer und zielgruppen affiner Medien“ voranzubringen (s. These 2) hat eine vierte Gruppe am Ende unserer Tagung die Bitte an das Landesjugendpfarramt herangetragen, ein Wahlmodul „Jugendaffiner Medieneinsatz“ in den Ausbildungskatalog der Jugendleitercard aufzunehmen. Darüber hinaus gründete sich eine AG, die nun regelmäßig Tutorials auf YouTube veröffentlichen möchte, um neue Ideen der Mediennutzung in unseren Jugendgruppen zu verbreiten. Eine dieser Ideen durchen wir als LJK- Mitglieder bereits während der Tagung – in Form einer WhatsApp-Andacht – testen.

Last but not least – wir dürfen einigen Delegierten zur Wahl in ein neues Amt gratulieren und wünschen ihnen für ihre zukünftige Arbeit Gottes reichen Segen, spannende Arbeitsfelder und möglichst viele tolle, neue Erfahrungen:

  • Stefan Griesbach und Markus Baldauf für ihre Delegation in die Landesjugendkammer
  • Steve Zürch für seine Wahl zum Jugenddelegierten der Landessynode
  • Florian Stehl und Peter Koppe für ihre Delegation in den Kinder- und Jugendring Sachsen
  • Annemarie Zielke für ihre Delegation in den Jugendausschuss des Lutherischen Weltbundes

 

Unsere nächste Tagung zum Thema „Freedom from fear“ findet vom 26. bis 28.02.2016 in Dresden statt.

Frühjahrstagung 2015
Angebote für Junge Erwachsene

Der Landesjugendkonvent hat sich auf seiner Frühjahrstagung vom 27.02 – 01.03.2015 in der Jugendbildungsstätte Dresden mit den  Lebenslagen junger Erwachsener beschäftigt.

Auf Grundlage der gegenwärtigen soziologischen Untersuchungen und Analysen, die durch Studentenpfarrer Tilmann Popp (ESG Dresden) referiert wurden, haben die ehrenamtlichen Delegierten des Konvents 24 Anregungen und Modelle für die Arbeit mit jungen Erwachsenen in der evangelischen Kirche entworfen.

Dabei waren zwei Fragen für die inhaltliche Debatte bestimmend: Welche Interessenlagen beschäftigen die unterschiedlichen Sinus‐Milieus und welche Angebotsformate braucht die „Generation Y“ um ihr Leben gelingend zu bestreiten? Wie  kann Kirche attraktive Unterstützung für ihr Leben und ihre Fragen anbieten?

Herbsttagung 2014
Ehrenamt stärken

Am Freitag, den 26. September, war es endlich wieder soweit. Dieses Mal trafen sich die Mitglieder des Landesjugendkonvents um sich mit der Frage, wie sich Ehrenamt stärken lässt, auseinanderzusetzen. Den Startschuss lieferte ein Austausch über Probleme, welche uns im Ehrenamt bei dem Miteinander mit Hauptamtlichen begegnen.
Im Anschluss daran entwickelten wir aus unseren Gedanken Schwerpunkte, die wir für unsere folgende Arbeit an diesem Wochenende nutzen konnten. Am nächsten Tag ging es sportlich zur Sache. Bei einem aktivierenden Spaziergang durften wir uns mit verschiedenen Hauptamtlichen über aufgekommene Fragen zum Thema Ehrenamt austauschen. Hierfür teilten wir uns in Kleingruppen auf und machten uns mit Jugendwartin Beate Tzschöpe, Jugendpfarrer Tobias Bilz, Jugendwart Gerd Pettrich und Jugendmitarbeiter Tobias Seidel auf den Weg durch die Dresdner Heide. Anschließend trugen wir die neu gewonnen Erkenntnisse in Gruppen zusammen und entwickelten die Themenschwerpunkte des Vortages weiter.

Die Gruppen wurden neu gemischt, weil wir uns frei entscheiden konnten, zu welchem Themenschwerpunkt wir uns einbringen wollten. Damit unser Motto „Ehrenamt stärken“ weiterhin nicht nur aus losen Ideen und Wünschen besteht, entwickelten wir nun Konzepte, die uns dabei helfen sollen, unsere Pläne Wirklichkeit werden zu lassen. Dies führte zu folgenden Ergebnissen:

Motivation zum Ehrenamt

  • Übernahme von Verantwortung durch Ehrenamtliche schrittweise - Anwerbung erfolgt über
    persönliche Beziehung, Seelsorge 

  • stärkere Reflexion und Kompetenzförderung 

  • Strukturen der EvJuSa publizieren und Mitarbeiterkreise fördern

 

Anerkennung 


  • Übersicht über Anbieter und Vergünstigungen von JuLeiCa 

  • Dankesveranstaltungen für Ehrenamtliche 

  • Regelungen zur Fahrtkostenrückerstattung in Kirchenbezirken erfragen/erarbeiten - Kampagne
    „Mein Ehrenamt“, die für Bewerbung nutzbar ist

 

Fusionierungsprobleme 


  • Verbesserung und Verbreitung des Gemeindejugendkonvents-Systems

 

Gleichberechtigung

  • Vorschlag „Feedbackkultur“ als Thema eines Hauptamtlichen-Konventes bearbeiten - 
    Hauptamtliche dürfen uns auch ein Thema vorschlagen 

  • Themenvorschlag für Ehrenamtlichentag „Du bist wertvoll“

 

Unverbindlichkeit

  • gabenorientierte Einzelverantwortungen schaffen - ehrenamtliche Mitarbeiter brauchen
    Aufgaben

 

Vorbild

  • Erarbeitung eines Gebetsmethodenkataloges füreinander

 

Nach dem Abendbrot stellten die Gruppen sich gegenseitig ihre Arbeitsergebnisse vor. Ein buntes, lustiges Programm ließ den Abend ausklingen.
Den selbstgestalteten Gottesdienst feierten wir gemeinsam im umfunktionierten Tagungsraum. Frisch aufgetankt konnte es nun mit den Konventsangelegenheiten weitergehen. Begonnen wurde mit den Wahlen zum Vorstand, zur Landesjugendkammer, sowie zur aej/AGLJV. Folgende Personen haben ein neues Amt inne: Sophia Israel löst Annemarie Zielke als  Vorstandsmitglied ab. Martin Uhlig ist jetzt reguläres Mitglied der Landesjugendkammer und Stefan Griesbach besetzt nun den freigewordenen Vertreterplatz. In die aej/AGLJV sind ab sofort Kevin Sachse, Anna Käsche, sowie Peter Koppe delegiert.
Zwischen den jeweiligen Wahlen wurden Berichte des Landesjugendpfarramtes, der AGLJV, der Landesjugendkammer, der Synode, über den Zukunftsprozess und über die Finanzen des Konventes vorgetragen. So wurden wir darüber informiert, dass es in Kürze eine neue, übersichtlichere Webseite für das Landesjugendpfarramt und die Evangelische Jugend Sachsen geben wird, was ein wichtiger Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit darstellt.
Nach den Wahlen war es an der Zeit sich auf das Thema zur kommenden Frühjahrstagung zu einigen. „Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene“ werden uns das nächste Mal beschäftigen.

Die nächste Tagung des Landesjugendkonvents findet vom 27. Februar bis zum 1. März in Dresden statt.

Frühjahrstagung 2014
Mach dein Kreuz an der richtigen Stelle – Evangelische Jugend und Politik

Der thematische Einstieg in den Themenkomplex „Jugend und Politik“ kam von dem Jugendbildungsreferenten Jan Witza mit einer Präsentation zum Thema „Demokratie Online – Wie sich das Internet auf Demokratie und Politik auswirkt“. So hat das Internet beispielsweise die Revolution in Tunesien, von Facebook und Twitter ausgehend, maßgeblich vorangetrieben. Dies führte uns einerseits deutlich vor Augen, welche Vernetzungsmöglichkeiten das Internet und insbesondere alle Formate der Social Media bieten und in welcher Schnelligkeit Reaktionen verbreitet werden können. Andererseits ist es dabei umso wichtiger, die Informationsflut vernünftig zu filtern.

Stephan Groschwitz, Referent für Kinder- und Jugendpolitik bei der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), startete die thematische Arbeit mit einem Referat über „Eigenständige Jugendpolitik“. Frei nach 5. Mose 22,3 („du sollst dich nicht vorenthalten“) geht es uns etwas an, was in der Welt passiert. Wer sich der Politik entzieht, kann die Spielregeln nicht mitbestimmen – und diese gehen über finanzielle Entscheidungen wie die Verteilung von Zuschüssen hinaus. Welche Rüstzeit wohin geht und wo sich die JG trifft, auch das sind zum Teil politische Fragen. Jugendpolitik ist wichtig, weil sie die besonderen Interessen von Kindern und Jugendlichen vertreten
will.

Nicht zuletzt hatten wir Vertreter aller demokratischer Parteien des sächsischen Landtags zu Gast, die uns Einblick in ihr parteispezifisches Profil zur Eigenständigen Jugendpolitik gaben. In einer ersten Diskussionsrunde erarbeiteten wir inhaltliche Schwerpunkte, die in unserem Interesse Gegenstand einer eigenständigen Jugendpolitik sein könnten. :

  • Arbeit von Schule und Jugendverband auf Augenhöhe
  • Verbesserungsvorschläge am ÖPNV
  • stärkere Anerkennung des Ehrenamts

Diese wurden anschließend in kleineren Gesprächsrunden vertieft.

Beschlüsse

  • Gründung einer AG GeKo (Gemeindejugendkonvent) mit der Aufgabe, Methoden und Ideen zur
    Verbreitung der GeKo-Kampagne im Hinblick auf die Kirchenvorstandswahlen 2014 zu erarbeiten.
  • Initiative zur Stärkung der JuLeiCa (Jugendleitercard): Ziel ist, dass diese künftig nicht nur
    Vergünstigungen für Ehrenamtliche enthält, sondern auch Fortbildungsvorteile verschaffen kann
    (wie bspw. die Anrechnung der JuLeiCa bei Bewerbungen, im Hochschulstudium etc.).
    Verantwortlich ist, mit Hilfe der Landesjugendkammer, der Vorstand des LJK.
  • Verabschiedung einer Selbstverständniserklärung für die Delegierten des Konventes

Wahlen

  • Delegiert in die AGLJV: Kevin Sachse
  • Delegiert in die Landessynode: Martin Uhlig
  • Delegiert für einen möglichen Berufungsplatz in der Landessynode: Stephanie Golde, Immanuel
    Klemm
  • In den Vorstand gewählt: Wiebke Erber, Kevin Sachse

Wir gratulieren euch zur Wahl und wünschen viel Segen für eure Arbeit!

Aus dem Vorstand sind Jakob Lehmann und Claudius Päßler zurückgetreten. Wir danken euch für
euren Elan, die lange fleißige Arbeit und die vielen schönen gemeinsamen Stunden!

Nächste Tagung: 26. - 28.09.2014, Ev. Jugendbildungsstätte Dresden

Herbsttagung 2013
Schriftverständnis

Die Frage nach dem richtigen Verständnis der Schrift beschäftigt nicht nur die sächsische Landessynode. Auch der Landesjugendkonvent nahm sich auf der vergangenen Herbsttagung, vom 27.-29. September 2013 in Dresden, diesem Thema an.

Zuerst brachte Dr. Torsten Uhlig Licht ins Dunkel der Bandbreite an Meinungen zur Frage, wie es sich nun mit der Bibel verhalte: Ist sie Gotteswort, ist sie Menschenwort, oder vielleicht beides? Er führte uns in einem historischen Schnelldurchlauf von den Ansichten der ersten Jahrhunderte nach Christus, über die Zeit der Reformation, bis zur heutigen Debatte. Mit den neuen Informationen im Hinterkopf konnten wir uns anschließend gleich darin üben, wie man respektvoll miteinander diskutieren kann – trotz manchmal unterschiedlicher Ansichten zur Schrift. Der Debatte stellten sich auch unser Referent Dr. Torsten Uhlig und unser Landesjugendpfarrer Tobias Bilz.

In unterschiedlichen Workshops konnten wir außerdem unsere Ideen und Ansichten weiter austauschen, diskutieren, vertiefen. Dabei kamen wir vor allem zu einem Ergebnis: Wir brauchen mehr Zeit. So wird nun eine AG einen Abend bzw. eine Abendreihe mit mehreren, miteinander kombinierbaren „Bausteinen“ zum Thema Schriftverständnis entwerfen. Diese sollen ebenso informieren wie zum eigenen Nachdenken und Diskutieren anregen. Eine andere Gruppe arbeitet fleißig an der Redaktion einer Methodenliste, die kreative Formen vorstellt, um mit einem Bibeltext ins Gespräch zu kommen. (Interessierte aufgepasst – vielleicht findet ihr hier gute Ideen für den nächsten JG-Abend oder die kommende Bibelarbeit! Das Material gibt es hoffentlich bald online.) Eine dritte AG möchte eine Selbstverständniserklärung aller Mitglieder des Landesjugendkonvents formulieren. Schließlich haben wir, trotz manchmal unterschiedlicher Meinungen zum Thema Schrift, genügend Gemeinsamkeiten, auf die wir uns stellen können.

Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die spätestens zum nächsten Treffen, vom 07.-09. März in Kohren-Salis, präsentiert werden. Passend zum Wahljahr 2014 (auf Europa-, Landes- und Kommunalebene) kommen wir dann zum Thema „Mach dein Kreuz an der richtigen Stelle“ zusammen.

Wir begrüßen außerdem Elias Drechsel als neues Vorstandsmitglied und beglückwünschen Sophia Müller als Delegierte in die Landesjugendkammer, Martin Anhut als Vertreter des Landesjugendkonvents in der AGLJV und Kevin Sachse als dessen Stellvertreter.

Frühjahrstagung 2013
Beteiligung als Grundprinzip der Jugendverbandsarbeit

Auf der vergangenen Frühjahrstagung hat sich der Landesjugendkonvent dem Thema „Beteiligung als Grundprinzip der Jugendverbandsarbeit“ zugewandt.

Zuerst tauschten wir uns in verschiedenen Workshops mit je eigenen Schwerpunkten aus:

„Überrollt – Hauptamtliche vs. Ehrenamtliche“
- Austausch über eventuelle Konflikte und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeitern im eigenen Kirchenbezirk
- Austausch, wie man derlei Konflikte am besten anspricht

„Geht nich? gibt’s nich! Es gibt doch Leiter und Mitarbeiter“
- Welche Faktoren geben uns Motivation, uns in der EvJuSa ehrenamtlich zu engagieren?
- Wie können wir diese zur Motivation und Mitarbeit anderer einsetzen?

„Beteiligung nicht für jedermann“
- Vorstellung eines bunten Methodenkatalogs, wie man Beteiligung innerhalb einer Gruppe konkret umsetzen kann – der durfte dann auch gleich selbst ausprobiert werden

„Er heißt nur Workshop“
- Hier gab es Raum für eine freie Austauschrunde zum Tagungsthema und eigene aktuelle Themen

Anschließend gab uns Jan Witza – vielen Dank für die spontane Rettung wegen des krankheitsbedingten Ausfalls des Referenten – einen Einblick in rechtliche Grundlagen, verschiedene Stufen der Beteiligung sowie Gremienstrukturen von Kirchenbezirks- bis auf Europa-Ebene. Und auch hier durften wir uns natürlich im Sinne der Beteiligung wieder selbst ausprobieren.
Er zeigte uns ebenfalls, dass in den letzten Jahrzehnten sich die Kommunikationsstruktur und das Konsumverhalten enorm geändert haben und die Welt sich somit wieder ein Stück schneller dreht. Massen an Informationen prasseln auf die Jugendlichen ein und wer die Wahl hat, hat die Qual. Auf der anderen Seite stehen die “Alten“ Kirchenältesten und halten an Ihrer Tradition krampfhaft fest. Daraus entstand die These: Beteiligung findet immer weniger statt. Aber Menschen wollen sich eigentlich Beteiligung. Damit muss sich Beteiligung weiter entwickeln! Lieber Jan, wir nehmen uns mit: Beteiligung fragt bildlich gesprochen nicht nach dem Rahmen der Leinwand, sondern danach, sie zu bemalen und wie man den Künstler bzw. die Künstlerin bei dem notwendigen Können und dem zu besorgendenWerkzeug unterstützen kann.
Mit Vorfreude auf die nächste Herbsttagung vom 27.-29.09.2013 in der Ev. Jugendbildungsstätte Dresden,

Herbsttagung 2012
Wie funktioniert unsere Struktur eigentlich in der Praxis?

Vom 12. bis 14. Oktober 2012 fand die Herbsttagung des Landesjugendkonvents der evangelischen Jugend in Sachsen in Dresden. Schwerpunkt der Tagung war eine Diagnose der Struktur der Jugendarbeit in Sachsen.

Christliche Freizeithäuser

Finde das passende Angebot aus unserer bunten Palette von 60 Gruppenhäusern

Leitlinien für die Evangelische Jugend in Sachsen

Richtungsweisende Haltungen und Perspektiven für eine gelingende evangelische Jugendarbeit

Veranstaltungen

26.10.2020

Politisches Planspiel

Parlamentarische Simulation für junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren

31.10.2020

Freundeskreistreffen

DAS Treffen des Jahres für alle JuB-Freunde

02.11.2020

Gedenkstättenfahrt nach Oświęcim/Auschwitz

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