Evangelische Jugend in Sachsen
Evangelische Jugend in Sachsen

FSJ / Praktikum bei JuB

Na, neugierig geworden? Hier findet ihr einige Erfahrungsberichte über die bisherigen FSJs und Praktika bei JuB.
Vielleicht seid ihr ja die nächsten.,.

Rosalie Renner
Ehrenamtliche Praktikantin bei JuB vom 01.08.2019 - 31.03.2020
Rosalie Renner

Mir war eigentlich schon immer klar, dass ich nach dem Abitur nicht sofort studieren will. Lieber wollte ich ein FSJ oder Praktikum machen, in dem ich mich richtig einbringen kann und neue Leute kennenlerne. Nur waren dafür meistens Leute gefragt, die auch mal anpacken können. Und immer alles von zuhause aus zu erledigen, erschien auf den ersten Blick fast unmöglich. Aber ich wollte nun mal unbedingt meine Fähigkeiten im Schreiben und Korrigieren von Texten, Gestalten und Aktualisieren von Webseiten für etwas einsetzen, was mir wirklich am Herzen liegt.

Irgendwann habe ich aber doch JuB gefragt. Wo, wenn nicht hier, würde ich geeignete Aufgaben finden?! Schließlich hatte ich schon bei Freizeiten erlebt, dass hier jeder ein wichtiger Teil der Gruppe ist und mit all seinen Eigenarten angenommen wird – egal ob mit oder ohne Behinderung. Und tatsächlich: Ich bekam schnell eine optimistische Antwort und nach einiger Zeit der Überlegung hatten wir eine genaue Vorstellung von meinem Praktikum.

Ich habe bei JuB viel über professionelles Grafikdesign, Texte in Leichter Sprache und das Gestalten von Webseiten (Das ist echt mehr Arbeit, als ich dachte.) gelernt. Es hat total viel Spaß gemacht, Neues zu lernen. Außerdem konnte ich mich richtig schön kreativ austoben. Inzwischen weiß ich, dass man oft mehrere Entwürfe, viiiiel Geduld und selbstständige Ideen braucht, bis das Endergebnis fertig ist. Dabei habe ich auch von anderen nochmal bestätigt bekommen, dass Texte und Gestaltung einfach genau mein Ding ist.

Die Zeit als Praktikantin bei JuB war auf jeden Fall sehr schön und auch prägend für die Zukunft. Ich freue mich darauf, noch viele weitere Jahre mit JuB in Kontakt zu bleiben, und hoffe, in meinem späteren Beruf ähnliche, abwechslungsreiche Aufgaben zu haben.  

Tabea Werner
Ehrenamtliche Praktikantin bei JuB vom 01.05. - 31.08.2019
Tabea Werner

Das erste Mal habe ich von der Jugendarbeit Barrierefrei von meiner Freundin Rosalie Renner gehört. Sie war damals bei einer Sommerfreizeit vom JuB mit dabei und erzählte mir danach hellauf begeistert von der super Zeit, die sie dort erlebt hatte. Kurzerhand luden wir Matthias zu einem thematischen Abend in unsere JG ein. Und ich erinnere mich bis heute daran, wie wir über den Satz sprachen: „Eigentlich sind wir alle in irgendeiner Weise ein Stück weit behindert.“.

Ein Jahr später suchte ich nach einer Möglichkeit, um am Ende meines Zwischenjahres, zwischen Abi und Studium, ein Praktikum zu machen. Und durch einen Tipp von Rosalie, landete ich dann schließlich wirklich bei JuB und durfte dort in ganz unterschiedlichen Projekten und zwei Rüstzeiten eine unvergessliche und prägende Zeit verbringen und mitgestalten.

Los ging mein Praktikum mit dem Spielmarkt in Potsdam, wo wir gemeinsam mit einem Team aus Tschechien den Rolliparcours betreuten und Führerscheine abstempelten. Dann folgten der RAK in Kamenz, The Dream-Night at Zoo, der Compassion Day, das Gemeindefest in Zwönitz und, als eins der Highlights, der Deutsche Kirchentag in Dortmund! Die intensivsten Erfahrungen habe ich bestimmt dann bei den Sommerfreizeiten im Elsterpark und an der Ostsee machen dürfen.
Besonders bereichernd fand ich, dass ich mich während des Praktikums einfach mal ausprobieren konnte. Hier durfte ich das erste Mal für andere eine Assistenz übernehmen, neue Erfahrungen in punkto Rüstzeiten machen und hatte die Chance, mir ein kleines Netz aus Kontakten zu den unterschiedlichsten Leuten aufzubauen. 

Es war spannend, die verschiedensten Leute kennenzulernen und Teil des bunten Haufens zu sein! Immer wieder merkte ich, dass ich selbst unglaublich beschenkt wurde an Erfahrungen und Fähigkeiten! Danke für die super Zeit!

Max Karras
FSJler vom 1.9.2018 bis 31.8.2019
Max Karras mit einer Teilnehmerin

Was würdest du anderen Menschen über deine Zeit bei JuB sagen?

Nach einem Jahr bei JuB kann ich nur sagen: „Boah, was für eine geile Zeit!“

Ich weiß nicht, ob es einfach nur die Menschen sind, die mir durch die Arbeit ans Herz gewachsen sind, ob es die vielen und abwechslungsreichen Rüstzeiten sind oder ob es einfach diese sehr aufgeschlossene Arbeitsatmosphäre im Team ist, die mich das sagen lassen.

Besonders zu betonen ist auf jeden Fall die familiäre Arbeitsatmosphäre im Team, die mich wirklich sehr beeindruckt hat. Ich wurde mit offenen Armen empfangen und kann wirklich sagen, dass es bis jetzt so geblieben ist.

Alles in allem hat mir das FSJ richtig viel Spaß gemacht, da ich nicht nur extrem viele neue coole Leute kennengelernt habe, sondern auch meinen Horizont erweitern konnte, was alles möglich, aber auch nicht möglich ist mit Menschen mit Behinderung.

Was waren deine Aufgaben und was konntest du dir aus dieser Zeit für dich persönlich mitnehmen?

Das FSJ bei JuB war für mich persönlich etwas ganz Besonderes und hat mir in vielen Hinsichten gezeigt, wie wichtig Zeitmanagement und Organisation sind. In der Zeit habe ich gelernt, meinen Alltag und mich besser zu organisieren und zu strukturieren, Dienstreisen, Rüstzeiten und andere Veranstaltungen mit zu planen und mit zu organisieren und vor allen Dingen bei Assistenzen auf Rüstzeiten richtig anzupacken. Mir standen so viele Möglichkeiten offen, mich in das Team richtig einzubringen bzw. mich auch generell für die evangelische Jugend tatkräftig zu engagieren.

Was würdest du deiner Nachfolgerin bzw. deinem Nachfolger noch sagen wollen?

Wenn ich etwas meiner Nachfolgerin bzw. meinem Nachfolger mit auf dem Weg geben kann, dass ist es die Erkenntnis, dass man die Kraft und das Engagement, was man investiert, durch die Dankbarkeit und Freude derer, die man begleitet hat, doppelt und dreifach zurückbekommt.

Saskia Großmann und Johannes Hübner
FSJler-Tandem vom 09/2016 bis 08/2017
Johannes Hübner und Saskia Großmann

Am Anfang:

Aller Anfang ist schwer... Bei JuB nicht!
Wir mussten lediglich: ankommen, sortieren und uns im kleinen FSJler-Büro platzmäßig einfinden.
Wir wurden in der LaJuPfa-Villa mit offenen Armen empfangen, herzlichst aufgenommen und konnten bei Unklarheiten immer nachfragen.
Vor Ort sind viele liebe Menschen zu finden, die alle unterschiedlich ticken und zusammen einen bunten Haufen ergeben.

Mittendrin:

Jeder Tag bei JuB ist anders. Dort gibt es keinen langweiligen „im Büro sitzen“-Alltag, sondern eine Vielfalt an Aufgaben und immer neuen Projekten, die zu erledigen sind.
Ein großer Arbeitsteil bei JuB ist es, mit Menschen Zeit zu verbringen. Es gibt Angebote verschiedenster Art. Von Seminaren über Auslandsrüstzeiten bis hin zu speziellen Formaten, wie beispielsweise eine Musikrüstzeit, Segelrüstzeit oder Fahrradrüstzeit.
Ein großes Herzensprojekt im FSJ war für uns, Jugendlichen das Thema Behinderung ein Stück näher zu bringen. Dabei konnten wir sachsenweit mehrere JGs und Jugendgruppen besuchen, um ein wenig über das Thema aufzuklären.
Wir konnten viele Einblicke in die Gesamtarbeit des LaJuPfa’s gewinnen, da wir auch in allen anderen Referaten mitarbeiten durften, wie Theaterpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit oder auch sozialdiakonische Kinder- & Jugendarbeit sowie diverse Großveranstaltungen.

Am Ende:

Vom Anfang bis zum Ende war das FSJ bei JuB die bisher beste Zeit in unserem Leben!
Trotz der jahrelangen, ehrenamtlichen Mitarbeit bei JuB, haben wir uns bewusst für ein FSJ dort entschieden.
Bei so vielen Angeboten und Möglichkeiten der freien Arbeit, mussten wir lernen, uns selbst zu organisieren, um gut miteinander arbeiten zu können.
Dabei hat uns sehr die super Arbeitsatmosphäre mit unseren Mentoren geholfen, da in uns ein unglaublich großes Vertrauen gelegt wurde und immer ein enges Arbeitsverhältnis herrschte.
Wir konnten in diesem Jahr wirklich sehen, was alles hinter der Arbeit steckt, und vieles auch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Somit weiß man die Arbeit nun noch viel mehr zu schätzen.

Wir werden JuB natürlich weiterhin treu bleiben und die ehrenamtliche Arbeit hört nie auf!
Wir haben zu DANKEN!

barrierefrei kommunizieren

Hier findest Du Symbole für Deine barrierefreien Angebote.

Jahresprogramm 2020

Das Jahresprogramm gibt es wie immer in Alltagssprache und in Leichter Sprache.

Fördermittel für Freizeiten

Für Rüstzeiten, die das Miteinander junger Menschen mit und ohne Behinderung in Sachsen fördern, stehen Fördermittel zur Verfügung.

Veranstaltungen

04.09.2020

Fahrrad-Erlebnis-Tour

Inklusiv durchs Land

26.09.2020

Schulbewegertag

Sehen. Beten. Konkret handeln.

08.10.2020

Digital und Barrierefrei

EvJuSa Online Academy - Online-Seminar am 8. und 15. Oktober 2020

Ihre Anfrage





Kontakt

Landesjugendpfarramt Sachsens
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