Evangelische Jugend in Sachsen
Evangelische Jugend in Sachsen

Kirche und Sport in Sachsen

Josh Dick / Pixabay

In Sachsen sind ca. 650.000 Menschen in einem Sportverein aktiv. Für eine kirchliche Sportarbeit ergeben sich zwei Fragen: Inwieweit ist Kirche in der Welt des Sportes präsent? Und kann der Sport für die Arbeit mit Menschen, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen, nutzbar gemacht werden?

Ein wichtiges Anliegen ist es, Sportlern das Evangelium von Jesus Christus ganzheitlich zu bezeugen. Durch unseren Glauben vermitteln wir Werte und prägen damit auch das Zusammenleben der Menschen in unserer Gesellschaft. „Du bist geliebt! Du kannst was. Du wirst gebraucht!“ In der Begleitung von Menschen werden diese Werte gelebt und erfahrbar.

Die Sportarbeit hat Menschen im Blick, die als Leistungssportler, Trainer und Funktionäre des Sportes tätig sind. Sie sieht auch auf das große Potential, Randgruppen und Außenseiter in die Gesellschaft zu integrieren (z.B. Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund). Eine hohe Priorität hat die Ausbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern (Breitensport). Sie sind Multiplikatoren. Sie sind als Christen in der Welt des Sportes aktiv, vertreten die Anliegen und Bedürfnisse von Sportlern in den Gemeinden und  verantworten in den Kirchgemeinden und Kirchenbezirken sportliche Angebote.

Als Sportler setzen wir uns auch für die Rechte von Minderheiten ein und kämpfen für die Rechte von Menschen in der eigenen Gesellschaft, aber auch für Menschen in anderen Ländern und Kulturen.

26.05.2020

Keine Sachsenmeisterschaft im Fußball

Save the date: sachsenweiter Fußballtag voraussichtlich am 12. September 2020

Der sächsische Arbeitskreis "Kirche und Sport" hat am 25. Mai beschlossen, die Sachsenmeisterschaft im Fußball ausfallen zu lassen. Wir erleben auch unter uns die Bandbreite der Argumente und neben vernünftigen Erwägungen hört man auch das Zähneknirschen sehr deutlich. Aber der Krampf muss irgendwann mal raus aus dem Kiefer und dem Kopf, und das Signal sollte aus dem Geist Gottes heraus gehört werden: Blickt auf und hebt eure Köpfe, weil sich eure Erlösung naht (Lukas 21,28). Es tut gut, Menschen zu erleben, die nichts herunterspielen, aber dennoch ermutigen. Wir sollten als Christen und Sportler Mut fassen und Ermutiger für andere sein. Wann, wenn nicht jetzt?! Übrigens haben wir für den Herbst einen Fußballtag geplant, voraussichtlich der 12. September. Über Ort und Umstände muss noch nachgedacht werden.

18.05.2020

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

2. Timotheus 1, 7

Liebe Sportfreunde! Das Wort aus dem Neuen Testament wurde in den letzten Wochen oft zitiert und hoffentlich auch zu Herzen genommen. Es ist eine Erinnerung "wes Geistes Kinder" wir sind, aber auch eine geistliche Verhaltensregel. Gegen die Angst treffen wir innere Entscheidungen. Ich will, ich darf zu einem neuen Vertrauen zu Gott finden in der Zeit meiner Angst und meiner Sorgen. Kraft wächst mir zu und überwindet die Lähmung und Sprachlosigkeit.
Aus der Zwiesprache mit Gott, aus meinem Verbundensein mit ihm, dem Hören auf seinen Willen erwachsen dann auch Maßstäbe für das tagtägliche Tun und Lassen.
Liebe und Besonnenheit... ein verantwortlicher Umgang mit Menschen, mit Regelungen des Staates, ein Prüfen der Fakten, Nüchternheit gegenüber allen Erklärungsversuchen. ...

09.03.2020

Christen bieten mobile Seelsorge bei der Bob-WM in Altenberg

Fünfköpfiges Team betete für die WM, die Sportler und die Gäste

Vom 21. Februar bis 1. März standen Sportreferent Gilbert Peikert, die Pfarrer David Keller (Altenberg) und Markus Schuffenhauer (Geising) sowie Thomas Seidel (christlichen Sportorganisation „SRS“) bei der Bob-WM mit ihrem „Wohnmobil der Stille“ Sportlern und Gästen mit Gesprächen und Gebeten zur Seite, meldet idea. Die WM-Leitung hatte die Geistlichen angefragt, ob ein solches Angebot möglich sei. Zum Team gehörte auch die US-Missionarin Leah Sobkowiak, die derzeit in Altenberg wohnt, so dass die Seelsorge auch in englischer Sprache angeboten werden konnte. Pfarrer Keller resümmierte, dass es gut war, als Kirche präsent zu sein. „Vielleicht auch gerade, weil der Sport scheinbar wenig mit dem Glauben zu tun hat.“

Referat Sportarbeit im Landesjugendpfarramt

Ansprechpartner für die Sportarbeit in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens ist Gilbert Peikert. Seit dem 01. März 2019 ist er mit 25% als Referent für Sportarbeit beim Landesjugendpfarramt angestellt.

"Als Referent für Sportarbeit möchte ich andere Christen unterstützen und begleiten, sportliche Angebote zu planen und umzusetzen (Sportgruppen, Sporttage, Laufveranstaltungen, Kooperationen mit Sportvereinen und Kommunen, rechtliche Fragen u.v.m.) und in der Welt des Sports missionarisch aktiv zu sein."

Sportarbeit
Gilbert Peikert
Gilbert Peikert
Gilbert Peikert
Sportarbeit

Telefon:
Mobil: 0178 653 00 45
Fax: 0351 4692-430

Das Grundanliegen ist die Verkündigung des Evangeliums von der Gnade Gottes für Sportler/-innen und Übungsleiter/-innen. Das bedeutet:

  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Projekten und Rüstzeiten im Bereich Sport und Kirche (u.a. Übungsleiterlehrgänge, Turniere innerhalb der kirchlichen Jugend, Großveranstaltungen)
  • geistliche Angebote und Seelsorge für Sportler/-innen und ehren- und hauptamtliche Übungsleiter/-innen
  • die Vertretung des Landejugendpfarramtes in landes- und bundesweiten Gremien
  • die Vernetzung mit anderen Initiativen, Vereinen und Institutionen im Bereich Kirche und Sport

12.10.2020

Übungsleiterlehrgang „Kirche & Sport“ - Zweitkurs

Breitensport C-Lizenz

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12.10.2020

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Landesjugendpfarramt Sachsens
Caspar-David-Friedrich-Straße 5
01219 Dresden

(0351) 46 92-410
(0351) 46 92-430