Evangelische Jugend in Sachsen
Evangelische Jugend in Sachsen

Jugenddankopfer-Sonderzweck

Mit dem Sonderzweck finanziert das Jugenddankopfer in jedem Jahr ein besonderes Projekt für Jugendliche. In der Regel handelt es sich um Projekte in Ländern, in denen es Jugendlichen nicht so gut geht wie hier in Deutschland. Viele Gemeinden und Jugendgruppen pflegen schon lange gute Beziehungen zu Christen in der ganzen Welt und sind gern bereit, mit einem Teil der Spenden den Aufbau der Jugendarbeit in anderen Ländern zu unterstützen.

Die Landesjugendkammer bestimmt jeweils in ihrer Frühjahrssitzung den Sonderzweck des Jugenddankopfers des laufenden Jahres. Die Vorschläge für den Sonderzweck des Jugenddankopfers müssen der Landesjugendkammer bis zum 15. Januar des Kalenderjahres schriftlich und ausreichend erläutert vorliegen. In begründeten Fällen können später eingereichte Vorschläge auf Beschluss des Vorstandes auch danach noch zur Abstimmung zugelassen werden.

2016 hat die Landesjugendkammer aus zwei eingereichten Projekten das Projekt "Schulbildung für syrische Flüchtlingskinder - Unterstützung für Nachmittagsschulen in der Bekaa-Ebene in Libanon" als neuen Sonderzweck des Jugenddankopfers gewählt.

Die Landesjugendkammer hatte in ihrer Herbstsitzung am 30.09.2015 beschlossen, den Sonderzweck des Jugenddankopfers für ein Projekt in der Flüchtlingsarbeit außerhalb Deutschlands zu vergeben. Dafür wurden die Kriterien für die Zulassung eines Projektes zum Teil ausgesetzt und erleichtert. 

Für das Jahr 2017 gelten wieder die üblichen Kriterien für die Bewerbungen zum Sonderzweck. 

Folgende Projekte hatten sich für den Sonderzweck 2016 beworben:

Schulbildung für syrische Flüchtlingskinder
Unterstützung für Nachmittagsschulen in der Bekaa-Ebene in Libanon
Nachmittagsschulen für syrische Flüchtlingskinder

Antragsteller: Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens, Caspar-David-Friedrich-Str. 5, 01219 Dresden

Träger des Projektes vor Ort: Deutschsprachige Evangelische Gemeinde in Beirut, Dr. Chris Lange, Sozialarbeiterin,
Rue Mansour Jurdak 429, Manara-Beirut 2036 8041, Libanon

Im 10.500 km² großen Libanon mit seinen ca. 4,5 Millionen Einwohner leben nach UN-Angaben über 1,4 Millionen registrierte Flüchtlinge aus Syrien und zudem sehr viele nicht-registrierte. Ein großer Teil wohnt in Zeltdörfern in der Hochebene, der Bekaa, zwischen dem Libanongebirge und dem Antilibanon, auf dessen Rückseite Syrien beginnt. Ungefähr die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder im schulpflichtigen Alter, aber weniger als die Hälfte davon kann auf libanesische öffentliche Schulen gehen.

Nimat Bizri und Salwa Jabri, zwei Frauen mit syrischer Staatsangehörigkeit, die jedoch schon lange in Beirut leben und den Flüchtlingen in der Bekaa helfen, sahen schnell den großen Bedarf an Schulbildung unte den syrische Flüchtlingskindern. Sie gründeten eine erste Nachmittagsschule, der nach und nach weitere folgten. Finanziert werden sie vor allem aus Spenden von Einzelpersonen, Stiftungen und manchmal Firmen.  ...

Kindern in Syrien Bildungswege ermöglichen
Hilfe für den Erhalt der Evangelischen Schulen in Qamishly und Hasakeh / Syrien
Christliche Schule in Syrien

Antragsteller: GAW in Sachsen; Vorsitzender: Pfr. Dr. A. Haubold, Pistorisstraße 6, 04229 Leipzig

Träger des Projektes vor Ort: Fellwoship of Middle East Ev. Chruches (FMEEC), Verantwortliche: Generalsekretärin Roseangela Jarjour (Beirut), Pastor Firas Farah von der Union Arabisch Reformierter Gemeinden in Syrien und Libanon

Zur Gemeinde in Qamishly im Nordosten Syriens gehörten vor dem Krieg 75 Familien, derzeit sind es noch 50. Zur Gemeinde gehören nach dem Fortgang zweier Pfarrer nach Schweden und Deutschland noch die Gemeinden in Hasakeh und Malikiyah (insgesamt noch einmal ca. 50 Familien). Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit sind die beiden Schulen der Gemeinde in Qamsihly und Hasakeh.

In Qamishly wurde die Schule 1931 gestiftet. 350 Kinder (Primar bis 9. Klasse) besuchen die Schule, 85% sind nicht-christliche Schüler. Die Schule in Hasakeh (südlich von Qamishly) kommt aus der französischen Missionstätigkeit. 320 Kinder und Jugendliche von Kindergarten bis 9. Klasse (etwa 15 Jahre) besuchen die Schule. Ca. 25 % der Schüler und Schülerinnen sind christlichen Glaubens. Die anderen sind muslimische Kinder. Die beiden Schulen leisten in dieser Hinsicht eine sehr wichtige Versöhnungs- und Bildungsarbeit.

Diese Schulen zu erhalten bedeutet, den Familien aller angestellten Lehrer/-innen und Mitarbeiter/-innen eine Perspektive zu geben und den Kindern Bildung zu ermöglichen. ...

Sonderzweck 2016

Schulbildung für syrische Flüchtlingskinder

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