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Übersicht
Spieltext-Datenbank
Anspiele, Spieltexte, Theaterstücke und Theaterliteratur – online recherchieren
In der Spieltext-Datenbank des Fachbereichs Theaterpädagogik- Spielen & Gestalten finden sich über 1000 Titel. Diese können nach qualifizierten Kriterien gesucht werden, z.B. Spielanlass, Anzahl der Spieler, geschätzte Spieldauer. Alle Texte sind mit einer Zusammenfassung versehen. Die Stückzusammenfassungen lassen sich online lesen und eine Leseprobe des Stücks ist ebenfalls vorhanden. Die Ausleihe ist problemlos gegen eine geringe Gebühr möglich und direkt aus der Datenbank heraus online abzuwickeln.
Hier findet jeder einen Spieltext für sein Theaterprojekt, ein Anspiel oder einen szenischen Impuls!
Weihnachtstextangebot
Unser jährliches Angebot enthält fünf Spieltexte unterschiedlichster Art, zu spielen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Das Angebot samt Katalog aller derzeit verfügbaren Spieltexte erscheint jeweils im Juli. Die Spieltexte sind in Gemeinden entstanden, sie wurden in der Zusammenarbeit mit einer Gruppe entwickelt und in Christvespern, Weihnachtsgottesdiensten oder zu anderen weihnachtlichen Anlässen schon einmal gespielt. Gemeinden, Gruppen, Autorinnen und Autoren haben ihre Texte als Arbeitsmaterial für die Weihnachtszeit zur Verfügung gestellt. Alle Texte sollen Anregung für die eigenständige kreative Erarbeitung bieten. Nur in Verbindung mit eigenen Ansprüchen und Möglichkeiten, wenn Anliegen und Fantasie der Spieler und Spielerinnen hinzukommen, können sie zu Partituren werden, die in berührendem und authentischem Spiel zum Klingen kommen.
Das Weihnachtsspielangebot kann zum Preis von 10,- € plus Versandkosten einmalig oder im Abo bestellt werden. Die Aufführungsrechte eines Spiels werden durch den Erwerb der jeweils angegebenen Anzahl der Texthefte erworben. Ein Heft kostet 1,- €, dazu kommen Kosten für den Versand. Die Bestellung ist durch ein online abruf- und ausfüllbares Formular möglich, das auch direkt per E-Mail verschickt werden kann.
Abrufangebote
Die folgenden Angebote können von interessierten Theatergruppen abgerufen werden. Details zu den Workshops sind individuell vereinbar und werden konkret auf die Bedürfnisse der Gruppen abgestimmt. Dazu gehören folgende Überlegungen: Was genau wollen wir üben und probieren? Wie viel Zeit steht uns dafür zur Verfügung? Was wollen wir erreichen?
Grundlagen darstellendes Spiel zu folgenden Themenkomplexen: · Raum · Körper · Atem und Stimme · Improvisation/Zusammenspiel · Maske/Kostüm · Dekoration/Licht · Improvisation · Textarbeit, chorisches Sprechen
Theaterpädagogik – Spielen & Gestalten
fördert durch Weiterbildung und fachliche Begleitung Aktivitäten der Evangelischen Jugend Sachsens im Bereich des darstellenden Spiels. Das geschieht durch Weiterbildung und Begleitung haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermittels folgender Angebote:
Für alle Veranstaltungen gilt der Grundsatz, dass wir durch Handeln lernen und erfahren. Das geschieht durch die Vermittlung bewährter Methoden der Theaterarbeit und aller angrenzenden Bereiche. Alle Angebote von „Spielen & Gestalten“ verweisen darauf, dass Spielen sinnvolles Tun ist, das den Menschen mit all seinen Sinnen anspricht, seine Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeiten differenziert und erweitert. Spielerisch können sich Menschen ausprobieren, sie können der Fantasie Raum gewähren, sie können Spielregeln finden, die ihnen die Erfahrung von Freiheit ermöglichen.
Telefon (0351) 4692-424 / E-Mail: Lars.Schwenzer@evlks.de
Sekretariat, Sachbearbeitung und Anmeldung: Christine Weirauch Caspar-David-Friedrich-Str. 5, 01219 Dresden Telefon: (0351) 4692-411 / Telefax: (0351) 4692-430 E-Mail: Christine.Weirauch@evlks.de
Dem Herrn will ich singen und spielen. Ps 27,6
Dem Herrn, wem sonst will der Psalmist singen und spielen. Und ich? Alles was ich tue dieser Maxime unterordnen! Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Spielend begegnen wir uns selbst. Spielend begegnen wir unserem Nächsten. Spiel ist endlose Möglichkeit – zu probieren, zu erfahren, zu lernen. Theaterspiel, dieses große Experiment und weite Feld, sperrt alle Türen des Seins auf – und zunächst eine zu: Die geschlossene Tür bewahrt vor der Öffentlichkeit. Sie bietet Schutz vor neugierigen Blicken, vor Angriffen auf die Möglichkeit, sich auszuprobieren, zu testen, an die Grenzen des durch Sprache und Körper Auszudrückenden zu gehen. Und sie bietet Schutz davor, den Irrtümern, Fehlern, den gescheiterten Versuchen und dem Scheitern an sich öffentlichen Raum zu geben. Der geschlossene Raum einer Theaterprobe wird so unendlich groß – das ganze Leben kann probiert werden. Mit den Zweifeln, den Fragen, den Freuden und den Ekstasen, der Selbstvergessenheit und dem tiefen Eintauchen in das Ich oder die fremde Rolle, alle Facetten sind dabei. Welch riesiger Raum öffnet sich hier! Wo gibt es noch solche geschützte Räume und wie könnte ER an einem solchen Ort nicht anwesend sein!
Ich bin sicher, in einem solchen Prozess können wir Gott begegnen, begegnet uns Gott. Das sind lichte, helle, klare Momente, in denen sich die Vielfalt unseres Lebens offenbart. Das halte ich für das Kostbarste am Theaterspielen, das ist für mich Gnade.
Theaterspielen ist Selbsterfahrung und Persönlichkeitsbildung. Mit den Mitteln des Theaters können wir teilhaben am Leben und der Kultur unseres Landes und wir können unserem Glauben, unseren Meinungen, Standpunkten und Überzeugungen, unseren Wünschen und Hoffnungen, unseren Ängsten und Sehnsüchten Ausdruck verleihen. Spielen fördert unsere sozialen Kompetenzen in jedem Alter und eröffnet uns die Möglichkeit, mit den Herausforderungen unseres Alltags kreativ umzugehen. Wer sich den Herausforderungen des Theaterspielens stellt, Disziplin im Üben und Wahrnehmen entwickelt, an der Verbesserung seiner eigenen Ausdrucksfähigkeit arbeitet, der wird Glücksmomente erleben. Der wird Gemeinschaft erfahren. Und irgendwann geht die verschlossene Tür auf: Die Öffentlichkeit darf teilhaben am Ergebnis eines wunderbaren Prozesses. Vorhang auf! Licht an! So singen und spielen wir dem Herrn. |


