Keine sexuellen Übergriffe in der Kinder- und Jugendarbeit!
Neue Qualifizierungsreihe für Leitungskräfte der Jugendarbeit – Modellprojekt „PräTect... keine Täter in den eigenen Reihen!“ ist gestartet – Anmeldungen ab sofort möglich
Für Verantwortliche der Kinder- und Jugendarbeit ist es ein Alptraum: „Was wäre, wenn wir glauben müssten, dass sich jemand aus dem Kreis unserer Jugendleiter/-innen an unseren Teilnehmenden vergreift?“ Der Gedanke ist mehr als beunruhigend - ein Pädokrimineller könnte sich ins eigene Team einschleichen, das ihm entgegen gebrachte Vertrauen ausnutzen, die Strukturen im Verband oder Jugendring und die Nähe zu den Mädchen und Jungen für seine kriminellen Zwecke missbrauchen. Jede Menge Fragen zum Verdachtsfall tun sich auf: „Kann man bestimmten Gerüchten oder Informationen glauben? Wie muss ich als Verantwortlicher reagieren? Muss die Polizei eingeschaltet werden? Kann oder muss ich vorher mit dem Mitarbeiter reden? Welche Folgen hat es, wenn ein solcher Fall in der Öffentlichkeit bekannt wird?“ Vor allem aber: „Wie können wir uns davor schützen, dass ein solcher Vorfall bei uns passiert?“
Die neue Qualifizierungsreihe zur Prävention sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit gibt Antworten auf solche Fragen. Sie gibt Leitungskräften die notwendigen Instrumente an die Hand, um umfassende Präventionsmaßnahmen in der eigenen Organisation verankern zu können. Veranstalter ist der Bayerische Jugendring in Kooperation mit dem Deutschen Bundesjugendring. Die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. fördert das Modellprojekt.
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