|
Ökumenische Hauptamtlichentagung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendseelsorge und Jugendarbeit vom 23.-26. Januar 2012 in Schmochtitz
Das Thema "Nachhaltig leben zwischen Quantität und Qualität" wird in diesem Jahr das Treffen der Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter der sächsischen Kirchen bestimmen.
Was brauchen wir zum Leben? Kann Verzicht neue Lebensqualität bedeuten? Wie leben Jugendliche jetzt und in Zukunft auf diesem Planeten? Zu diesen und weiteren Fragen wird es theoretische Überlegungen und Anstöße geben, aber auch praktische Austausche, Projektvorstellungen und Arbeitshilfen.
Drei Hauptvorträge werden das Thema aus theologischer, institutioneller und pädagogischer Sicht schärfen:
Am Mittwochvormittag spricht Yvonne Zwick, Dipl.-Theologin und wissenschaftliche Referentin in der Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung über "Das Prinzip Nachhaltigkeit - eine theologisch-ethische Perspektive".
Sigrun Höhne, Beauftragte für den kirchlichen Dienst auf dem Land und Umweltmanagement der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wird am Nachmittag in ihrem Vortrag "Mit kleinen Schritten viel erreichen - Klimaschutz praktisch für kirchliche Einrichtungen" konkrete Möglichkeiten aufzeigen, was in kirchlichen Einrichtungen in Sachen Klimaschutz sinnvoll ist.
Dr. Veit Laser, Referent für entwicklungsbezogene Bildung in der Arbeitsgemeinschaft der Ev. Jugend in Deutschland e.V. geht am Donnerstagvormittag in seinem Vortrag "Nachhaltigkeit als Lernziel. Möglichkeiten und Grenzen globalen Lernens in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit" auf den pädagogischen Auftrag der Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter ein.
Umrahmt wird das Thema von praxisnahen Beispielen und Modellprojekten, die in den Seminarangeboten am Montag und dem "Markt der guten Ideen" am Donnerstag vorgestellt werden.
Sächsische Besonderheit dieser Tagung ist ihre ökumenische Ausrichtung: Katholische und evangelische Jugendpfarrer kommen ebenso zusammen wie katholische und evangelische Jugendwartinnen und Jugendwart und können gegenseitig von ihren Erfahrungen bei der Arbeit mit jungen Menschen profitieren. Dazu werden etwa 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
Foto: Ananya / jugendfotos.de |
