veröffentlicht um 02.02.2012 02:22 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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aktualisiert 16.02.2012 03:16 von Bereich Sekretariat
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Aufruf zur Beteiligung der evangelischen Jugend an den Veranstaltungen am 18. Februar in Dresden.
Das Landesjugendpfarramt ruft die evangelische Jugend in Sachsen auf, sich an den vielfältigen und gewaltlosen Veranstaltungen der Kirchenbezirke Dresden Mitte und Nord zu beteiligen. Diese finden in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 13. Februar und der Stadt Dresden statt.
Der 13. Februar stand ganz im Zeichen des Gedenkens an Krieg und Zerstörung. Die Menschenkette um die Dresdner Altstadt war ein wichtiges Zeichen für die Geschlossenheit, mit der wir uns gegen den Missbrauch des Tages durch Naziideologien wenden. Wir waren da und mit uns viele weitere, die friedlich, aber lautstark kundtaten, was sie vom Fackelmarsch der Neonazis hielten. Erfreulicherweise musste dieser aufgrund des zahlreichen Protestes verkürzt werden.
Bild: "Nicht lange fackeln!"
Am 18. Februar gibt es verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung an den Veranstaltungen in den Kirchgemeinden. Derzeit sind die angemeldeten Demonstrationen der Neonazis abgesagt worden. Sollte es dabei bleiben, dann müssen wir das fröhlich feiern!
Nehmt an den Friedensgebeten und anschließenden Bittgängen in 5 Kirchen des Stadtgebietes teil (siehe unten)! Die Markuskirche ist vielen von Euch durch die Jugendgottesdienste bekannt, kommt um 10 Uhr dorthin! Oder kommt zur zentralen Kundgebung um 13 Uhr auf den Schlossplatz und zur Demonstration in der Altstadt!
Alle demokratischen Kräfte sollten ein deutlich sichtbares und friedliches Zeichen setzen, dass für menschenverachtende und menschenfeindliche Ideologien kein Platz in unserer Gesellschaft ist!
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Landesjugendpfarramt werden am 18. Februar 10:00 Uhr in und an der Markuskirche sein. Wir freuen uns Euch dort zu treffen.
18. Februar - Veranstaltungen im Überblick
- Synagoge Dresden: öffentlicher Schabbatgottesdienst um 10 Uhr, anschließend gemeinsame Kundgebung auf dem Schlossplatz
- Friedensgebete mit anschließenden „Bittgängen für den Frieden“ zur Kreuz- bzw. Dreikönigskirche: 10 Uhr in der ev.-luth. St. Markus (Markusplatz), Martin-Luther-Kirche (Martin-Luther-Platz), Friedenskirche (Wernerstr.) und Lukaskirche (Lukasplatz) sowie in der ev.-meth. Zionskirche (Augsburger Str. 59), 11.30 bis 12.45 Uhr Programm durch Künstler verschiedenster Genres in der Kreuz- und Dreikönigskirche
- Unterkirche der Frauenkirche: 10 Uhr Podiumsdiskussion „Gedenkkultur-Rechtsradikalismus-Gewaltprävention"
- Mahnwache: von 12-17 Uhr an der kath. St. Pauluskirche (Bernhardstraße), Himmelfahrtskirche Leuben und vor der Frauenkirche (Neumarkt)
- Schlossplatz: ab 13 Uhr gemeinsame Kundgebung „Mit Mut, Respekt und Toleranz - Dresden bekennt Farbe" mit Hans-Jochen Vogel als Hauptredner, Bühnenprogramm mit Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel
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veröffentlicht um 09.01.2012 04:38 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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11.01.2012 00:52 wurde aktualisiert.
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Ökumenische Hauptamtlichentagung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendseelsorge und Jugendarbeit vom 23.-26. Januar 2012 in Schmochtitz
Das Thema "Nachhaltig leben zwischen Quantität und Qualität" wird in diesem Jahr das Treffen der Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter der sächsischen Kirchen bestimmen.
Was brauchen wir zum Leben? Kann Verzicht neue Lebensqualität bedeuten? Wie leben Jugendliche jetzt und in Zukunft auf diesem Planeten? Zu diesen und weiteren Fragen wird es theoretische Überlegungen und Anstöße geben, aber auch praktische Austausche, Projektvorstellungen und Arbeitshilfen.
Drei Hauptvorträge werden das Thema aus theologischer, institutioneller und pädagogischer Sicht schärfen:
Am Mittwochvormittag spricht Yvonne Zwick, Dipl.-Theologin und wissenschaftliche Referentin in der Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung über "Das Prinzip Nachhaltigkeit - eine theologisch-ethische Perspektive".
Sigrun Höhne, Beauftragte für den kirchlichen Dienst auf dem Land und Umweltmanagement der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland wird am Nachmittag in ihrem Vortrag "Mit kleinen Schritten viel erreichen - Klimaschutz praktisch für kirchliche Einrichtungen" konkrete Möglichkeiten aufzeigen, was in kirchlichen Einrichtungen in Sachen Klimaschutz sinnvoll ist.
Dr. Veit Laser, Referent für entwicklungsbezogene Bildung in der Arbeitsgemeinschaft der Ev. Jugend in Deutschland e.V. geht am Donnerstagvormittag in seinem Vortrag "Nachhaltigkeit als Lernziel. Möglichkeiten und Grenzen globalen Lernens in der christlichen Kinder- und Jugendarbeit" auf den pädagogischen Auftrag der Jugendmitarbeiterinnen und Jugendmitarbeiter ein.
Umrahmt wird das Thema von praxisnahen Beispielen und Modellprojekten, die in den Seminarangeboten am Montag und dem "Markt der guten Ideen" am Donnerstag vorgestellt werden.
Sächsische Besonderheit dieser Tagung ist ihre ökumenische Ausrichtung: Katholische und evangelische Jugendpfarrer kommen ebenso zusammen wie katholische und evangelische Jugendwartinnen und Jugendwart und können gegenseitig von ihren Erfahrungen bei der Arbeit mit jungen Menschen profitieren. Dazu werden etwa 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.
Foto: Ananya / jugendfotos.de |
veröffentlicht um 04.01.2012 06:45 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
Krippival – Die 5. lange Nacht der Krippenspiele am 7. Januar 2012, 14-22 Uhr in Leipzig, Theater Junge Welt und LOFFT, Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig Bereits zum fünften Mal treffen sich leidenschaftliche Krippenspieler aus ganz Sachsen im Januar zur langen Nacht der Krippenspiele. Immer in einer anderen sächsischen Großstadt stellen sie in diesem Jahr in Leipzig ihre Krippenspiele noch einmal vor einem sachkundigen Publikum vor. Das Theater Junge Welt und LOFFT, eine Spielstätte für Tanz, Theater und Performance, werden Spielort für die nachdenklichen oder witzigen, traditionellen oder modernen Weihnachtsgeschichten sein. Neben der Chance, nach der intensiven Probenzeit und der Premiere zu Weihnachten ihr Krippenspiel noch einmal präsentieren zu können, kommen die unterschiedlichen Spielergruppen hier miteinander ins Gespräch und holen sich neue Anregungen. Eine Jury wird die Aufführungen bewerten und einen Jurypreis vergeben. Alle Zuschauer können ihrem Lieblingsstück den Publikumspreis verleihen. (Preise: Je ein Workshop-Wochenende Darstellendes Spiel) Herzlich willkommen sind Gäste zum Zuhören, Zuschauen und Mitdiskutieren! Ansprechpartner ist Lars Schwenzer, Landesjugendpfarramt – Theaterpädagogik, Spielen & Gestalten – Tel. 0351 46924-427 E-Mail: lars.schwenzer@evlks.de |
veröffentlicht um 07.12.2011 02:18 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
Traditionell ist die Adventszeit die heiße Zeit beim Sammeln des Jugenddankopfers der evangelischen Jugend in Sachsen.
Jugendgruppen, Junge Gemeinden und andere Teams sollten jetzt noch einmal aktiv werden, wenn sie bisher noch keine Gelegenheit dazu hatten. Dabei kann der eigenen Geldbeutel geschont werden, wenn man mit ein wenig Kreativität und Mut rausgeht aus den Kirchenräumen und mit Aktionen und Projekten andere Menschen auf das Jugenddankopfer aufmerksam macht. Ideen dazu gibt es in unserer Ideenbörse, wo ihr erprobte und erfolgreiche Sammelaktionen findet. Alle wichtigen Informationen zum Jugenddankopfer und das gesamte Material zum Downloaden gibt es unter www.jugenddankopfer.de. |
veröffentlicht um 11.11.2011 03:03 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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16.11.2011 23:49 wurde aktualisiert.
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Jugenddankopfer-Sonderzweck 2009 "Musikinstrumente für Jugendliche in Papua-Neuguinea" ist Auslöser für neue Jugend-Partnerschaft “Papa God yu Bikpela, yu gat strong olgeta…” so lautet unsere gemeinsame Hymne! Drei Wochen Jugendaustausch und viele Lieder und Melodien später klingen die Zeilen noch immer nach. Sie wurden für diesen ersten Jugendaustausch von den Gästen geschrieben und komponiert - als Ausdruck der Verbundenheit und Freude über das Zugastsein. Je sieben Jugendliche aus dem Kirchenbezirk Freiberg und aus Papua Neuguinea (PNG) nahmen vom 29. Juni bis zum 20. Juli an der ersten internationalen Jugendbegegnung „..there will be your heart also“ zwischen diesen beiden Ländern teil. Hervorgegangen ist dieser Jugendaustausch aus dem Sonderzweck des Jugenddankopfers, das die Evangelische Jugend Sachsen im Advent 2009 für Musikinstrumente in PNG sammelte. Alle Jugendlichen dort sollen die Möglichkeit haben, Gitarre, Keyboard und Bass zu lernen und gemeinsam in ihrer Gemeinde zu musizieren. Ein extra für dieses Projekt angestellter Kirchenmusiker, der auch aus Mitteln des Jugenddankopfers finanziert wird, bringt die Instrumente in die einzelnen Kirchenbezirke und lernt die Jugendlichen in einem Workshop an. So erhält jeder der 17 Kirchenbezirke der Evangelischen-Lutherischen Kirche in PNG nach und nach ein Bandset.
Nach der Sammlung des Jugenddankopfers intensivierte sich für die sächsischen Jugendlichen der Kontakt zu dem fernen Land, das mitten im Pazifik auf der anderen Seite der Welt liegt. Ende 2010 wurde die Einladung ausgesprochen, eine Gruppe christlicher und musikbegeisterter Jugendliche der Evangelical Lutheran Church of Papua Newguinee (ELC-PNG) in Sachsen empfangen zu wollen. Im Sommer 2011 war es soweit: nach 32 Stunden Flug wurden die acht Gäste am Flughafen Dresden in Empfang genommen. Der Jugendaustausch konnte beginnen.
Die deutschen Gastgeber/innen zeigten den Jugendlichen aus PNG ihr Leben: mit Besuchen ihrer Schule, Familie, Freunde und Junge Gemeinde.
Unter der Leitung des deutschen und des neuguinesischen Jugendmusikers haben die Jugendlichen in täglichen Workshops musiziert, getanzt und miteinander Neues komponiert. Anja, eine 18-jährige deutsche Teilnehmerin, erinnert sich, was ihr am wichtigsten geworden ist: „Die Liebe zu den Liedern aus PNG. Wir haben Liedtexte, Akkorde und Aufnahmen hierbehalten. Sie wecken in mir Erinnerungen an die Jugendbegegnung, sie geben mir ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit.“
Nachdenken über Ressourcen
Darüber hinaus wurden "Herzensorte" besucht, an denen die Teilnehmer/innen über das Thema Ressourcengerechtigkeit in Papua Neuguinea und Deutschland gelernt und diskutiert haben. Sie besuchten Bergwerke, stillgelegteKohleabbaugebiete und informierten sich im konsumkritischen Stadtspaziergang durch Dresden und einem Workshop zur Ressource Wasser. Dies wirkt bis heute nach.
„Ich bin sensibler für die Themen Ressourcengerechtigkeit, Armut und Konsumverhalte geworden. Das drückt sich z.B. in meinem überlegteren Kaufverhalten aus. Mich beschäftigt diese ungleiche Verteilung von Wohlstand in der Welt. Ich habe keine Lösungsvorschläge … , aber es bleibt die ganze Zeit im Hinterkopf. In mir ständig diese Frage präsent: Was kann ich mit meiner Leben, mit meiner Lebenszeit Sinnvolles tun, um Veränderung herbeizuführen?“ reflektiert Anja einige Wochen danach.
Gemeinsam Christ sein
Auch das gemeinsame Christsein war Inhalt vieler Gespräche. Zu Gast im Missionswerk Leipzig traf die Jugendgruppe Pfr. Tannhäuser als auch Pfr. Strobel und Matthias Tröger, einst Jugendwart in Freiberg und nun Jugendmitarbeiter in PNG. Eine Führung durch die hochinteressante Ausstellung „Um Gottes Willen“, welche die Missionsgeschichte Leipzigs darstellt, zeigte der international gemischten Gruppe miteinander ganz neue Perspektiven auf Mission.
Eine Plenumsdiskussion zum Thema „Zukunft unserer Jugendarbeit“ zeigte uns allen, dass die Chancen in beiden Kirchen vor allem in der Ausbildung Ehrenamtlicher und im gelebten Zeugnis des eigenen Glaubens liegen.
Gary, 20 Jahre alt, aus PNG, brachte es auf den Punkt: “We face the situation of too few young people in the both churches, in PNG and Germany. Our goal is to bring more young people into our church.” “ We need to find interesting activities and topics to invite young people to our church. We should involve more young people into our activities. Otherwise they meditate only about material things.” ergänzt die 21-jährige Salume aus PNG.
Den Anderen intensiv kennen lernen
Drei Wochen miteinander leben, das bedeutet, die unterschiedlichen Kulturen und Lebensstile kennen zu lernen, den gemeinsamen christlichen Glauben zu teilen, miteinander zu reden, zu lachen und zu beten. Drei Wochen, die bei den deutschen Jugendlichen und ihren Gästen tiefe Spuren hinterlassen haben. Eine solche Begegnung kann das Leben und die Weltsicht, bzw. Weitsicht junger Menschen verändern.
Felix, ebenfalls 18 Jahre, meint: „Was sich geändert hat? Mein Bewusstsein. Jeder Mensch ist Mensch, egal woher er kommt, was er macht, wie er ausgebildet ist, keiner ist besser als der andere. Aber ich sehe eine tiefe politische Ungleichheit zwischen Norden und Süden.“
Die beiden Jugendgruppen sind als Botschafter ihrer eigenen Kulturen in Sachsen gelandet - und mit den Erfahrungen der anderen Kulturen wieder aufgebrochen. Sie haben nun die Möglichkeit, Brücken zu bilden, untereinander und für andere. Dieser Jugendaustausch wird ihre Einstellungen gegenüber Fremden verändern. Sie werden die Erfahrungen lange im Herzen behalten.
Und es geht weiter!
Neben einer Partnerschaftsgruppeim Kirchbezirk Freiberg ist ein nächster Jugendaustausch geplant. Der Kirchbezirk Freiberg schreibt: „Wir wünschen uns, dass zwischen unserem Kirchenbezirk und der evangelischen Jugendarbeit in PNG eine langjährige und fruchtbare Partnerschaft entsteht. Deshalb planen wir für 2012 eine Rückbegegnung, um das Leben unserer Freunde aus PNG kennenlernen zu können. Wir freuen uns über alle Jugendlichen und Erwachsenen, die den Jugendaustausch unterstützen möchten oder an einer Partnerschaft mit Papua Neuguinea interessiert sind. Ihr/ Sie sind in unserer Partnergruppe herzlich willkommen!“
Bernhard, 17 Jahre, freut sich bereits auf nächstes Jahr: „Ich habe eine tiefe Freundschaft zu meinem Gast aus PNG und den großen Wunsch, ihn wiederzusehen.“ und Felix bestätigt: „Schon jetzt habe ich große Vorfreude auf das Wiedersehen in PNG! Ich möchte die Leute nochmal umarmen und sehen, wie sie sich verändert haben.“
Die Jugendbegegnung „..there will be your heart also“ wurde veranstaltet durch die Evangelische Jugend im Kirchenbezirk Freiberg (Heike Gruhlke/ Andreas Hain), dem Landesjugendpfarramt Sachsen (Caroline Richter) und der ELC-PNG (Jacob Barka). Die Jugendbegegnung wurde finanziert durch das BMFSFJ, den EED, das Missionswerk Leipzig und das Landesjugendpfarramt Sachsen. Herzlichen Dank dafür!
Dresden, den 20.10.2011
Caroline Richter, Referentin für Interkulturelle Bildung und Kulturarbeit Landesjugendpfarramt Sachsen
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veröffentlicht um 19.10.2011 00:45 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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aktualisiert 02.11.2011 05:51 von Bereich Sachbearbeitung
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Am 15. Oktober 2011 trafen sich Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend aus ganz Sachsen im St. Benno-Gymnasium Dresden, um gemeinsam den Dank der Landeskirche für ihre gute Arbeit in den Gemeinden, Ephorien, bei Projekten und in Jugendgruppen entgegen zu nehmen.
Für die Jugendliche war dieser Tag ein Bildungs-, Begegnungs- und Feiertag, der ganz unter das Motto FEST-HALTEN gestellt wurde. Nach einem Eröffnungsgottesdienst, den die Band cardiotonic musikalisch begleitete, konnten die Jugendlichen unter 20 Workshops rund um dieses Motto zwei Themen wählen. Von sportlich über künstlerisch bis musikalisch, von Taufe bis Partnerschaft, von Spiritualität bis Ökologie - da war für jeden Geschmack und viele Interessen etwas dabei.
Am Abend heizte die Band „Black Coffee“ den tanzbegeisterten Jugendlichen so richtig ein. Zuvor hatte der Künstler Karsten Feist mit seinen Jonglagen und Akrobatikkünsten für stürmischen Applaus gesorgt.
Die hauptamtlichen Jugendmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus dem Landesjugendpfarramt und aus den Kirchenbezirken hatten diesen Tag gemeinsam vorbereitet und sorgten mit ihren verschiedenen Talenten dafür, dass sich die Gäste wohl fühlten: als Moderatoren, als Workshopleiter, als Barkeeper waren sie für ihre Ehrenamtlichen da.
Der Ehrenamtlichentag der Evangelischen Jugend in Sachsen ist schon seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Anerkennung jugendlichen Engagements. Landeskirchenamtspräsident Dr. Johannes Kimme überbrachte den Jugendlichen den Dank der Landeskirche für ihre wichtige Arbeit. Er betonte, dass die Landeskirche dieses Engagement sehr schätzt, was sich nicht zuletzt trotz Sparzwänge in einer soliden personellen Unterstützung der Jugendarbeit widerspiegelt.
Mehr Fotos vom Tage könnt Ihr bei Klick auf das Bild sehen! |
veröffentlicht um 17.08.2011 07:48 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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02.12.2011 03:42 wurde aktualisiert.
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Material für das Jugenddankopfer 2011 jetzt online!
Mit dem Schuljahresbeginn steht jetzt auch das neue Material für das diesjährige Jugenddankopfer zur Verfügung. Es wurde an die Kirchenbezirke verschickt und kann auch auf der Internetseite www.jugenddankopfer.de heruntergeladen werden. Zunächst ein Dankeschön für das Dankopfer vom letzten Jahr: 71.232,46 Euro wurden insgesamt gesammelt, 24.400,02 davon für das Therapieprojekt im Westjordanland. Wie in jedem Jahr kommt diese Gesamtsumme zu drei gleichen Teilen verschiedenen Projekten zu Gute: Ein erstes Drittel bleibt für Sonderausgaben im jeweiligen Kirchenbezirk für regionale Projekte und die Unterstützung der Jugendarbeit in den Gemeinden, z.B. Jugendtage, Freizeiten und Mitarbeiterbildung. Ein zweites Drittel geht an das Landesjugendpfarramt in Dresden für landesweite Projekte und Aktionen der Jugendarbeit, z.B. Unterstützung von Bildungsprogrammen für ehrenamtlich Mitarbeitende (Ehrenamtlichentag, Ehrenamtlichenausfahrt, Jugendleitercard etc.). Das letzte Drittel wird einem jährlich neu ausgewähltem Sonderzweck zugeführt. 24.400,02 erhält das Therapieprojekt für kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Westjordanland. In diesem Jahr wird die Jugendarbeit in Svetlyj, einer kleinen Stadt in der russischen Exklave um Kaliningrad, unterstützt. Die Junge Gemeinde Niederfrohna, die das Material über den Sonderzweck zusammengestellt hat, wünscht allen Jugendlichen einen gelungenen Abend und viel Erfolg beim Sammeln des Jugenddankopfers. Die Niederfrohnaer freuen sich sehr über die Unterstützung, die die Evangelische Jugend in Sachsen und auch in Svetlyj damit erfährt! |
veröffentlicht um 06.06.2011 07:59 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
Rückblick auf 3 Tage Zentrum Jugend
Superstimmung herrschte auf der Aktionsfläche der Evangelischen Jugend in Sachsen im Zentrum Jugend. Das große Zelt mit seinen musikalischen und lukullischen Leckerbissen sowie die Mitmach- und Chillout-Angebote auf der Wiese davor machten es zum Anziehungspunkt für Junge und Ältere, Sportbegeisterte und Ruhebedürftige, Teetrinker und Smoothie-Liebhaber, Kurzfilm- und Hard Rockfans, Gesprächssuchende und Zuhörer.
Das lag sicher nicht nur an der tollen Lage direkt an der Wanderschneise zwischen Messe und Hauptbühne, sondern insbesondere an den mehr als 80 rotbekleideten Aktiven, die hier von morgens bis spätabends dafür sorgten, dass der Ton stimmte, die Bar brummte, der Ball rollte und alle Gäste sich rundrum wohlfühlten. Unter dem Motto „Mit Herz, Hirn, Hand und Heiland“ hatten die Ehren- und Hauptamtlichen unserer Landeskirche zusammen mit der Katholischen Dekanatsjugend, dem Jugendprojekt EVA und einer Jugendgrupp der EKM ein eigenständiges Programm an allen drei Tagen auf die Beine gestellt:
Strukturiert durch eigene Tagzeitengebete am Mittag und am Abend gab es im Zelt abwechslungsreiche Angebote aus Musik, Gespräch und Unterhaltung von „Let’s talk about …“ bis „Schlag den Landesjugendpfarrer“. Ein Highlight war ohne Zweifel das Kurzfilmfestival „Kammerflimmern“ am Donnerstagabend, bei dem 5 Kurzfilme, gedreht von Jugendgruppen aus Sachsen zum Thema der Jahreslosung 2011, von einer Jury und dem Publikum bewertet wurden. Publikumsliebling wurde dabei der Film „Das Streben nach Farbe“ des Aniteams aus Hohdorf im Erzgebirge. Die Jury kürte den Film „Schmetterling, flieg!“ – eine Coproduktion der katholischen Pfarrjugend Gera und Zittau – zum Sieger des Abends. Als Preis erhielt das Filmteam eine Fahrt nach Mainz, wo sie die ZDF-Studios besichtigen werden und bei einer Fernsehproduktion zuschauen dürfen. Vor dem Zelt sorgte ein Menschenkicker unermüdlich und selbst bei 30 Grad im Schatten für Stimmung, man konnte sein Gleichgewicht auf einer Slagline testen oder seiner Fantasie und Kreativität an einer Holzinstallation freien Lauf lassen.
Im Mittelpunkt des Trubels thronte Martin Luther vor dem Eingang des Zeltes und der Spruch „Viva la reformation“ auf den roten Helfer-T-Shirts machte deutlich, worum es eigentlich ging: ein Fest des Glaubens zu feiern, über den Glauben und seinen Rolle in unserem Alltag ins Gespräch kommen und erkennen, welchen Schatz wir da eigentlich haben, …mit Herz, Hirn, Hand und Heiland.
Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben, Ihr habt eine tolle Arbeit geleistet!
Alle Filme des Kurzfilmfestivals sind im Landesjugendpfarramt für 5 Euro inkl. Porto und Versand auf einer DVD erhältlich.
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veröffentlicht um 09.05.2011 02:33 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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09.05.2011 06:47 wurde aktualisiert.
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Kinder bleiben neugierig stehen, Touristen zücken ihre Fotoapparate, als am Samstag punkt 16 Uhr Jugendliche vor dem Lutherdenkmal auf dem Dresdner Neumarkt plötzlich anfangen, sich völlig unterschiedlich, aber doch rhythmisch zu bewegen. Mit ihren Kopfhörern im Ohr hören sie ganz offensichtlich einen Sound, zu dem sie nicht still sitzen konnten. Mitten im tänzerischen und doch lautlosen Treiben vor dem großen Lutherdenkmal freut sich ein kleiner Martin Luther daran, mit unter den jungen Menschen sein zu dürfen, wenn auch selbst etwas steif in den Gelenken. Er selbst hat auf Facebook zu der Aktion aufgerufen.
"Die wollen Aufmerksamkeit haben", konstatiert ein älterer Mann, der vom Balkon eines Neumarktcafés das eigenartige Verhalten der jungen Menschen beobachtet. "Finde deine Frequenz", liest er dann laut die pinkfarbenen Worte auf dem gelben Banner, das nach zwei Minuten enthüllt wird.
Die haben die Jugendlichen um Martin Luther anscheinend gefunden, wenn auch jeder eine andere, eben ganz eigene. Minuten später ist der Spuk vorbei, ein Pfiff beendet die Aktion, der ältere Herr wendet sich kopfschüttelnd wieder seinem Kaffee zu. "Finde deine Frequenz ... was soll das?"
Martin Luther, der große wie der kleine, ist begeistert von hoch- unter niederfrequenten Treiben zu seinen Füßen. Mehr davon bekommt er bald, denn zum Kirchentag Anfang Juni werden tausende Jugendliche in Dresden ihre Frequenz suchen und finden. |
veröffentlicht um 27.04.2011 06:12 von Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Refereat Öffentlichkeitsarbeit
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27.04.2011 06:53 wurde aktualisiert.
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Mit Martin Luther am Samstagnachmittag vor der Frauenkirche tanzen
Martin Luther, Dresden ruft in Facebook gerade zu einer kurzen, aber leidenschaftlichen und vor allem lautlosen Aktion auf: Jugendliche sind am kommenden Sonnabend, 07. Mai, kurz vor 16 Uhr eingeladen, sich auf dem Dresdner Neumarkt um das Lutherdenkmal zu versammeln. Mit ihrer Lieblingsmusik auf dem Handy oder MP3-Player und Kopfhörern im Ohr geht es auf Pfiff Punkt 4 los: Jede/jeder tanzt nach ihrem/seinem Sound im Ohr.
Nach 3 Minuten beendete ein Pfiff die Aktion und alle gehen ihre Wege: zur Eisdiele, zum Shoppen, zum Chillen an die Elbe …
Die Aktion soll Dresdnern und Touristen zeigen, dass Jugend Spaß haben kann auch ganz ohne Alkohol, Krawall und Stress. Dazu sagen wir: Däumchen hoch und mitgemacht!!!
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