|
Die Ergebnisse der Unabhängigen Beauftragten, des Runden Tisches sexueller Kindesmissbrauch und das
neue Bundeskinderschutzgesetz sowie Ergebnisse der ersten repräsentativen Studie zu Gewalterfahrungen von Frauen mit Behinderungen In den vergangenen Jahren hat sich in der fachlichen Diskussion über Gewalt im privaten Raum ein Perspektivenwechsel vollzogen: Von einer Position, die vom Wunsch und dem Bedürfnis nach Schutz und Unterstützung der von Gewalt Betroffenen ausging, wurde übergegangen zu einer Perspektive, die das Recht der Geschädigten auf Schutz und Unterstützung betont. Das neue Bundeskinderschutzgesetz setzt auf einen umfassenden und aktiven Kinderschutz. Es bringt Prävention und Intervention im Kinderschutz gleichermaßen voran und stärkt alle Akteure, die sich für das Wohlergehen von Kindern engagieren – angefangen bei den Eltern, über den Kinderarzt oder die Hebamme bis hin zum Jugendamt oder dem Familiengericht. Auch im zweiten Teil der Fachtagung setzen wir uns mit neuen Erkenntnissen auseinander. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Forschungsprojekt ist die erste große repräsentative Studie zur Lebenssituation und zu Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland. Die Studie bringt differenzierte und qualitativ hochwertige Befunde u.a. über die Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen sowie über Ausmaß, Entstehungszusammenhänge und Folgen von psychischer, physischer und sexueller Gewalt hervor. Befragt wurden Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen, die in Haushalten und Einrichtungen leben. Das Ausmaß von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt in Kindheit und Erwachsenleben ist hoch. Zielgruppe: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit und weitere Interessierte Veranstalterinnen: Heike Siebert Ev.-Luth. Landesjugendpfarramt Sachsens Landesjugendwartin Mädchenarbeit/Gender Gabriele Eßbach Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking Leipzig (KIS) Veranstaltungsort: pentahotel Leipzig Großer Brockhaus 3, 04103 Leipzig Mit der Anmeldebestätigung wird Ihnen eine Wegbeschreibung zugesendet. Teilnahmebedingungen:
Bitte melden Sie sich schriftlich an. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Tagungsgebühr: 50,- Euro (Programmkosten, Mittagessen, Kaffeetrinken und Pausengetränke) Eine evtl. Übernachtungsmöglichkeit erfragen Sie bitte unter www.pentahotels.com oder in anderen Hotels/Pensionen. Neu: Anmeldeschluss ist der 31.01.2012 Fragen Sie auch noch nach dem Anmeldeschluss nach freien Plätzen. Anmeldungen bitte an: Landesjugendpfarramt Christine Weirauch Caspar-David-Friedrich-Straße 5, 01219 Dresden Tel.: (0351) 4692-411 E-Mail: christine.weirauch@evlks.de Foto: Tommy Windecker/photocase.com |
