Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens hat in ihrer Sitzung am 2. Dezember das Anliegen der „Arbeitsgruppe 13. Februar" der Landeshauptstadt Dresden unterstützt, am 18. Februar 2012 mit einer gemeinsamen Kundgebung der demokratischen Kräfte ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Einstimmig begrüßt die Kirchenleitung unter dem Vorsitz von Landesbischof Jochen Bohl die bereits veröffentlichte Erklärung der Arbeitsgruppe und zollt dem Bemühen aller Beteiligten um eine gemeinsame Formulierung ihren großen Respekt. In der „Arbeitsgruppe 13. Februar" sind neben Vertretern aller demokratischen Parteien im Stadtrat auch Personen aus Kirche, Kultur, Wirtschaft und zivilgesellschaftlicher Gruppen vertreten. Für die sächsische Landeskirche wirken vier Personen, darunter der Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Nord, Albrecht Nollau, und der stellvertretende Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Mitte, Pfarrer Christoph Schneider, in der Arbeitsgruppe mit.  Darüber hinaus setzen die christlichen Kirchgemeinden in Dresden am 18. Februar 2012 mit Gebeten, Mahnwachen, einem Bittgang für den Frieden und einem vielfältig-fröhlichen Kulturprogramm am frühen Nachmittag in der Kreuz- und Dreikönigskirche selbst ein Signal gegen die für diesen Tag zu erwartenden Aufmärsche von Rechtsextremisten. Alle kirchlichen Veranstaltungen dieses Tages stehen unter dem Motto „Bunt unterwegs für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe". Die Gesamtplanung liegt in den Händen einer ökumenischen Planungsgruppe.
Auch die Evangelische Jugend in Sachsen wird sich an den Veranstaltungen beteiligen. Eine Arbeitsgruppe diskutiert derzeit in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendpfarramt Ziele und Möglichkeiten. Vertreter des Landesjugendpfarramtes und des Landesjugendkonventes nehmen an Treffen der "Arbeitsgruppe 13. Februar" teil.
Genauere Informationen über Aktionen der Evangelischen Jugend gibt es im Januar über die Homepage des Landesjugendpfarramtes, Facebook und andere Medien. |